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Künstlerin aus Radebeul schafft Figurenwelten mit Papier und Schere

Die Malerin und Grafikerin Christiane Latendorf liebt Scherenschnitte in aller Ausdrucksvielfalt und gibt auch Kurse in ihrem neuen Atelier in der alten Schuhfabrik in Radebeul.

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Künstlerin Christiane Latendorf in ihrem Atelier im Autohaus Börner in Freital Wurgwitz. Auch in Radebeul hat sie ein Atelier, in der alten Schuhfabrik.
Künstlerin Christiane Latendorf in ihrem Atelier im Autohaus Börner in Freital Wurgwitz. Auch in Radebeul hat sie ein Atelier, in der alten Schuhfabrik. © Egbert Kamprath

Von Lilli Vostry

Radebeul. Eine Fülle farbreicher Mensch- und Tierwesen, aus Träumen und dem Leben entsprungen, tummeln sich auf Leinwänden und Papieren. Einige großformatige und kleinere Ölbilder hängen an der Wand und lehnen davor. In eine ebenso vielgestaltige wie zeichenreiche Figurenwelt tauchen Besucher ein im Atelier von Christiane Latendorf in der alten Schuhfabrik auf der Gartenstraße 72a in Radebeul.

Latendorf stammt aus Anklam, studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und lebt und arbeitet seit ihrem Diplom 1997 dort als freischaffende Künstlerin. Seit Ende 2023 hat sie den Raum in der zweiten Etage in dem sanierten Fabrikgebäude gemietet, den ihr eine andere Künstlerin vermittelte, die in ein größeres Atelier umzog. Ein heller Raum, weißer Vorhang vor den großen Fenstern und sandfarbener Teppichboden.

„Der Raum hat so eine Stille. Ich fühle mich wohl hier, wo man die Herztöne spürt, das Vergangene sehen und das Zukünftige vorträumen kann“, sagt die Malerin. Ihr Atelier befindet sich im Innenhof, auf der anderen Gebäudeseite rollen Züge vorüber. Sie ist noch beim Aufbau und Sortieren. Regale voller Bildermappen stehen an der Wand.

Aus dem Robotron-Hochaus in die alte Schuhfabrik

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