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Was die Stadt Radebeul gegen Verkehrslärm machen will

Tempo 30 auf der Meißner Straße lehnt die Radebeuler Stadtverwaltung ab. Im Rahmen der Lärmaktionsplanung will sie eine andere Schnellstraße unter die Lupe nehmen.

Von Silvio Kuhnert
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An der Stadtgrenze zu Dresden kreuzen sich in Radebeul zwei Lärmquellen. Die A4 führt auf einer Brücke über die Meißner Straße. Lärmschutzwände in Richtung Lößnitzstadt sind allerdings eine Ausnahme.
An der Stadtgrenze zu Dresden kreuzen sich in Radebeul zwei Lärmquellen. Die A4 führt auf einer Brücke über die Meißner Straße. Lärmschutzwände in Richtung Lößnitzstadt sind allerdings eine Ausnahme. © Norbert Millauer

Radebeul. Der Verkehrsversuch mit Tempo 30 an der Meißner Straße währte nicht lang und wird auch nicht so schnell wiederkehren. Zumindest, wenn es nach der Radebeuler Stadtverwaltung geht. Zu Testzwecken waren vor anderthalb Jahren an der Hauptverkehrsader in Zitzschewig zwischen Obi-Kreuzung und Coswiger Straße tagsüber für wenige Wochen nur 30 Kilometer je Stunde für Kraftfahrzeuge erlaubt. Grund war der fehlende Gehweg. Doch die städtische Verkehrsbehörde kam nach Auswertung des Versuches zu dem Schluss, dass eine dauerhafte Drosselung der Geschwindigkeit in diesem Bereich keinen Sinn habe. Tempo 50 ist seither wieder erlaubt.

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