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Radebeul
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Natur- und Landschaftsführer fürs Elbtal gesucht

Für die Region Meißner Elbtal wird ein Kurs für Interessenten angeboten, die Lust haben Einheimischen und Touristen die Region zu zeigen.

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Bei Wanderungen und Spaziergängen bringen Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer Einheimischen und Gästen die Region näher.
Bei Wanderungen und Spaziergängen bringen Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer Einheimischen und Gästen die Region näher. © Norbert Millauer

Radebeul/Dresden. Durch die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt wird gemeinsam mit der Stiftung Hoflößnitz ein neuer Weiterbildungskurs zum Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer (ZNL) für die Region Elbland/Meißen organisiert. Teilnehmen können bis zu 20 Personen, die Interesse haben, künftig Führungen für Einheimische und Touristen in der Region anzubieten.

Die zertifizierten Natur- und Landschaftsführer verstehen sich als Botschafter ihrer Region. Sie werden gezielt darauf vorbereitet, Natur und Landschaft ansprechend vorzustellen und Naturerlebnisse zu vermitteln, aber auch die regionale Heimatgeschichte und Kultur in ihre Führungen mit einzubeziehen. In Großschutzgebieten, wie Nationalparken, Naturparken etc., unterstützen und stärken sie die Arbeit der hauptamtlichen Schutzgebietsbetreuer und fühlen sich insbesondere dem Naturschutzgedanken verbunden und verpflichtet. Sie werden aber auch in anderen landschaftlich und touristisch attraktiven Gebieten Sachsens tätig. Die Angebote zu den Führungen in Natur und Landschaft werden von den Landschaftsführern selbst individuell entwickelt.

Vier Bildungseinheiten

In dem Kurs, der am 16. Juni 2022 beginnen soll und aus jeweils vier Bildungsbausteinen von Donnerstag bis Samstag besteht, werden die erforderlichen pädagogischen und methodischen Kompetenzen, sowie grundlegendes Wissen über die Region vermittelt. Die Lehrgangsteilnehmer fertigen eine lehrgangsbegleitende Hausarbeit an und schließen den Kurs mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Übergabe eines BANU-autorisierten Zertifikats in Form einer Urkunde. Die Abkürzung BANU steht für Bundesweiter Arbeitskreis der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz. Diese Zertifizierung ist auf fünf Jahre befristet. Die Inhaber müssen jährlich Fortbildungen besuchen, um das Zertifikat jeweils um weitere fünf Jahre zu verlängern.

Die Teilnahmegebühr für den Kurs beträgt 400 Euro, einschließlich Prüfungsgebühr. Bildungsgutscheine werden durch die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt anerkannt. (SZ)

Mehr Informationen gibt es unter der Rufnummer 0351 81416609 oder per E-Mail an [email protected]. Eine Anmeldung für den Kurs ist unter https://www.lanu.de/vnA möglich.