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Radebeul

BECK geht, Mail-Art kommt

Radeburg: Die neue Sonderausstellung im Heimatmuseum ist eine Reaktion auf den Corona-Lockdown.

Zu Jahresbeginn starteten drei Künstlerinnen und Künstler aus Radeburg eine Aktion. Das Ergebnis soll nun in Radeburg zu sehen sein.
Zu Jahresbeginn starteten drei Künstlerinnen und Künstler aus Radeburg eine Aktion. Das Ergebnis soll nun in Radeburg zu sehen sein. © privat

Radeburg. Die Sonderausstellung „Gehänselt und gegretelt“ mit Arbeiten von BECK, dem Preisträger des Heinrich-Zille-Karikaturenpreises 2020, ist noch bis zum 29. Juli zu sehen. Der Titel der Personalausstellung orientiert sich an BECKs aktuellem Buch und dem titelgebenden Cartoon dazu. Das Buch von BECK kann im Heimatmuseum erworben werden.

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Das Thema „Corona“ bestimmt die nächste Sonderausstellung im Heimatmuseum, die bereits in Vorbereitung ist. Drei Künstler - die Malerinnen und Grafikerinnen Anita Voigt (Dresden) und Petra Schade sowie der Fotograf Burkhard Schade (beide in Radeburg) - hatten zu Jahresbeginn ein sogenanntes Mail-Art-Projekt zur Corona-Pandemie gestartet. Das Besondere daran war: Mitmachen konnten nicht nur Künstlerkollegen, sondern alle, die auf diese Art ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken wollten.

Überwältigende Resonanz

Eigentlich sollte die Aktion nur bis Ende Februar laufen. Aber die Resonanz war derart überwältigend, dass die drei Initiatoren es bis Ende März verlängern. Fast 700 ganz unterschiedlich gestaltete Karten waren es am Ende. Manche sogar auf beiden Seiten.

Von Beginn an war geplant, die so entstandene Mail-Art-Sammlung in einer Wanderausstellung deutschlandweit zu präsentieren. Diese wird nun Realität. Alle Interessierten sollten sich den Eröffnungstermin dieser besonderen Ausstellung mit Stimmen aus dem Lockdown vormerken. Er ist für den 26. August, 19 Uhr, im Heimatmuseum Radeburg geplant.

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Seit dem 31. Mai ist dieses wieder zu den gewohnten Zeiten für Besucher geöffnet. Dienstag 10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr sowie jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Bis voraussichtlich Jahresende ist der Eintritt frei.

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