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Berbisdorf feiert am Sonntag seine neuen Glocken

Ranken werden das Zweiergeläut bei einem Umzug am Nachmittag schmücken. Der Posaunenchor spielt zum Festgottesdienst zur Glockenweihe.

Von Kathrin Krüger
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Noch ist der sanierte Kirchturm im Radeburger Ortsteil Berbisdorf eingerüstet.
Noch ist der sanierte Kirchturm im Radeburger Ortsteil Berbisdorf eingerüstet. © Norbert Millauer

Radeburg. Das neue Geläut der Berbisdorfer Kirche wird am Sonntag geweiht. Die Glocken werden mit einem kleinen Umzug rankengeschmückt zur Kirche gebracht, wo sie kurz vor 14 Uhr erwartet werden. Dann beginnt der Festgottesdienst mit Außenbeschallung und Unterstützung des örtlichen Posaunenchores. Nach der Weihe durch Pfarrerin Sabine Prokopiev werden die Glocken auf den neuen Kirchturm eingehoben. Mit einem anschließenden Kaffeetrinken feiert die Kirchgemeinde Bärnsdorf-Berbisdorf das neue Doppelgeläut: die kleine alte und die große neue Glocke.

Der Berbisdorfer Kirchturm war äußert baufällig und konnte durch Förderung der Landeskirche und vom Dresdner Heidebogen seit Ende des Vorjahres grundlegend saniert werden. Früher gehörte der Turm zum Schloss nebenan. Die alte Wetterfahne zeigt das Jahr 1711. Das Kirchenschiff ist bereits erneuert. Die Kirchturmsanierung kostet jetzt 340.000 Euro. "Der Kirchenvorstand, Architekt Samuel Jenichen aus Dresden, die Baupflegerin und viele andere Verantwortliche waren in den letzten Wochen äußerst gefordert", so Pfarrerin Sabine Prokopiev. Die neue Glocke wurde in Leipzig gegossen.