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Kommt der Impfbus nach Radeburg?

Am Montag werden Mitarbeiter von Kitas für Schnelltest geschult. Die Zahlen der Corona- Infektionen steigen indes wieder.

Ein Impfarzt und eine Impfhelferin bereiten sich vor Beginn des Testlaufs in einem sogenannten rollenden Impfzentrum, einem umgebauten Linienbus, auf die Impfungen gegen Corona vor.
Ein Impfarzt und eine Impfhelferin bereiten sich vor Beginn des Testlaufs in einem sogenannten rollenden Impfzentrum, einem umgebauten Linienbus, auf die Impfungen gegen Corona vor. © dpa-Zentralbild

Radeburg. Nicht nur Impftermine zu bekommen ist schwierig, sondern auch die Fahrt zu den Impfzentren. Besonders für die über 80-jährigen Mitbürger. Kein Wunder also, dass nach den Medienberichten über den testweisen Einsatz von Impfbussen Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter (parteilos) bestürmt wurde, wann ein solches mobile Impfzentrum in der Zille-Stadt Station macht.

In der Stadtratssitzung am Donnerstagabend informierte die Verwaltungschefin, dass sie bereits eine entsprechende Anfrage gestellt habe. Auch die Video-Konferenz in der nächsten Woche mit Ministerin Köpping wolle sie nutzen, um das Thema anzusprechen.

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Gelöst ist dafür ein anderes Problem: Am Montag wird das DRK Dresden-Land Mitarbeiterinnen aus Radebuger Kindergärten und aus der Verwaltung schulen, damit diese fachgerecht Corona-Schnelltest durchführen können. Diese stehen jetzt Erzieherinnen und Erziehern in Kitas einmal pro Woche kostenfrei zur Verfügung. „Das Testmaterial für die nächsten drei Wochen haben wir bereits erhalten“, ergänzt Michaela Ritter.

Inzwischen nehmen die Neuinfektionen in Radeburg wieder zu. Waren es in der vergangenen Woche zwei, so sind es in dieser bis Freitag bereits 18.

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