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Damit Tiere nicht an Jungreben knabbern

Bevor der gerodete Weinberg in Zitzschewig wieder mit Rebstöcken bepflanzt wird, muss die Stadt Radebeul für den Schutz der Jungpflanzen sorgen.

Der Kellermeister der Hoflößnitz, Felix Hößelbarth, stand im vorigen Sommer auf der gerodeten Weinbaufläche auf dem Krapenberg.
Der Kellermeister der Hoflößnitz, Felix Hößelbarth, stand im vorigen Sommer auf der gerodeten Weinbaufläche auf dem Krapenberg. © Arvid Müller

Radebeul. Im kommenden Frühjahr möchte das städtische Weingut Hoflößnitz die rund 1,7 Hektar große Anbaufläche auf dem Krapenberg in Radebeul-Zitzschewig mit pilzwiderstandsfähigen Weinstöcken aufreben. Bevor aber der erste junge Rebstock der Sorten Sauvitage (weiße Trauben) und Pinotin (rote Trauben) gepflanzt werden kann, muss die Lößnitzstadt zum Schutz der jungen Triebe vor Verbiss durch Wildtiere einen Zaun um die Anlage bauen. Der Weinberg ist städtisches Land und die Hoflößnitz der Pächter.

Auf seiner jüngsten Sitzung gab der Stadtentwicklungsausschuss grünes Licht für das Bauvorhaben. Rund 580 Meter ist der Wildschutzzaun lang. Er wird eine Höhe von rund 1,80 Meter haben. An Baukosten hat die Verwaltung rund 60.000 Euro veranschlagt.

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Zur Zaunanlage gehöre noch ein Untergrabungsschutz, damit sich kein Tier unter den Zaunfeldern hindurchbuddeln kann. Außerdem werden Tore eingebaut, klärte Bauamtsleiter Jan Pötschke zur Höhe der Investitionssumme auf. Bis April dieses Jahres soll die Einfriedung stehen.

Im ersten Halbjahr 2020 hat die Hoflößnitz die alten Weinstöcke auf dem Weinberg gerodet. Die Reben waren in den 1970er- und 80er-Jahren gepflanzt worden.

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