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Radebeul

Den Dorfanger ziert wieder ein Maibaum

Nach einem Jahr Pause will die CDU Radebeul an der Tradition festhalten und stellt einen geschmückten Baum in Altkö auf - dieses Mal ohne Muskelkraft

Der Maibaum ist ein Zeichen des Lebens und steht für Wachstum, Fruchtbarkeit und Standhaftigkeit.
Der Maibaum ist ein Zeichen des Lebens und steht für Wachstum, Fruchtbarkeit und Standhaftigkeit. © Daniel Schäfer

Radebeul. Letztes Jahr fehlte etwas auf dem Anger in Altkötzschenbroda: der Maibaum der CDU Radebeul. Auch das traditionelle Maibaumfest der Union fiel 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer, und so blieb der angestammte Platz vor dem Hotel Goldener Anker im vergangenen Sommerhalbjahr leer.

In diesem Jahr, so CDU-Vorsitzender Werner Glowka, soll das nicht so sein: „Zwar kann es auch 2021 kein Maibaumfest geben, und auch das traditionelle Aufstellen mit vereinter Muskelkraft muss leider entfallen, aber wir wollen mit dem Maibaum dennoch ein Zeichen der Zuversicht setzen.“

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Glowka verbindet damit die Hoffnung, dass Altkötzschenbroda möglichst bald wieder zum quirligen Stadtteil werden wird, wo man gerne flaniert, es sich an Leib und Seele gut gehen lässt und die schönen Seiten des Lebens genießen kann.

An diesem Freitag, dem letzten Apriltag, wird um 16 Uhr der Maibaum mithilfe eines Kranwagens der Firma Detmer aufgestellt. Wer da zuschauen möchte, ist herzlich eingeladen. „Bitte die Mund-Nase-Bedeckung nicht vergessen und immer den gebotenen Abstand zueinander einhalten!“, weist der CDU-Stadtverband hin.

Die Union erinnert mit der nun fast 30-jährigen Tradition des Maibaums sowohl an die Partnerschaft mit der saarländischen Stadt St. Ingbert als auch an die fleißigen Gewerke und Gewerbetreibenden in der Lößnitzstadt, deren Zunftzeichen den Maibaum zieren.

Das mit dem Aufstellen normalerweise verbundene Fest zog bis vorletztes Jahr viele Schaulustige an und bot den Interessierten auch eine willkommene Gelegenheit, bei Livemusik, Grillwurst und Bier mit politischen Akteuren aus Bund, Land und Kommunen zwanglos ins Gespräch zu kommen.

„Meine Kolleginnen und Kollegen vermissen diesen anregenden Austausch und freuen sich auf das nächste Jahr, wenn dies alles wieder möglich sein wird“, sagt Ulrich Reusch, CDU-Fraktionschef in Stadtrat und Kreistag. (SZ)

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