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E-Autos können bei Wackerbarth Strom tanken

Das Staatsweingut hat mit den Stadtwerken Elbtal eine Stromzapfsäule eröffnet. Es ist die sechste E-Ladestation in Radebeul.

Vicky Jursch von den Stadtwerken Elbtal lädt mit Martin Junge ein E-Fahrzeug an der Stromzapfsäule von Schloss Wackerbarth auf.
Vicky Jursch von den Stadtwerken Elbtal lädt mit Martin Junge ein E-Fahrzeug an der Stromzapfsäule von Schloss Wackerbarth auf. © Arvid Müller

Radebeul. Der Anteil von Elektrofahrzeugen nimmt auf Radebeuls Straßen zu. Das macht Stephan Buffi, Vertriebsleiter bei den Stadtwerken Elbtal, an den Ladevorgängen an öffentlich zugänglichen Stromzapfsäulen fest. Ihre Zahl hat sich im Gebiet des Energieversorgers fast verdoppelt gegenüber dem Vorjahr. Allein acht Fahrzeuge haben innerhalb einer Woche auf dem Parkplatz von Schloss Wackerbarth Strom getankt.

Die Zapfsäule direkt neben dem Haupteingang zum Staatsweingut mit dem Gutsmarkt ist die jüngste E-Tankstelle im Versorgungsgebiet der Elbtalwerke und seit voriger Woche in Betrieb. Ausgestattet ist sie mit zwei Ladepunkten. Diese können gleichzeitig mit einer Ladeleistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt genutzt werden. „Der Anschluss zwischen der Ladestation und dem E-Fahrzeug erfolgt mit dem gängigen Typ-2-Stecker“, informiert Johannes Werner vom Netzservice der Stadtwerke Elbtal. Aufbau und Installation hat bis zu 15.000 Euro gekostet.

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Drei Bezahlungsarten sind möglich.

Zum Bezahlen gibt es drei Möglichkeiten: die E-Charging-App, e-Roaming oder das Stromticket der Stadtwerke Elbtal. Über letztgenannte Zahlungsweise kostet eine Stunde lang aufladen derzeit zwei Euro. Mit der in dieser Zeit aufgetankten Strommenge kommt ein E-Auto je nach Modell um die 80 bis 100 Kilometer weit. Das volle Aufladen des E-Fahrzeugs kostet beispielsweise bei einem Volkswagen ID.3 mit einer Batteriegröße von 45 Kilowattstunden insgesamt rund zwölf Euro. Das entspricht bei einer Reichweite von circa 350 Kilometer einem Verbrauch von 3,50 Euro auf 100 Kilometer.

Laut Hinweisschild ist die Tankzeit an beiden Steckdosen auf vier Stunden begrenzt. Diese Zeitspanne sei ausreichend, um einen leeren Akku eines E-Golf mit einer Reichweite von 250 Kilometer wieder fast vollständig aufzuladen, informiert Werner.

Es ist die neunte Stromtankstelle in Radebeul und Coswig.

Im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Elbtal, den Stadtgebieten von Radebeul und Coswig, ist es derzeit die neunte öffentlich zugängliche E-Tankstelle. In der Lößnitzstadt stehen davon jetzt sechs. Außer bei Wackerbarth können Besitzer von E-Fahrzeugen am Kulturbahnhof, bei Kaufland, bei Gourmetta sowie den beiden Autohäusern Gommlich und Hammer Energie tanken. Von den insgesamt neun Ladestationen betreiben die Stadtwerke selbst zwei. Drei weitere haben sie für Kunden errichtet, so die neue bei Wackerbarth.

„Der Anteil an E-Fahrzeugen ist auf unserem Parkplatz gestiegen“, sagt Wackerbarth-Sprecher Martin Junge. Mit dem Angebot der Stromzapfsäule reagiert das Staatsweingut nicht nur auf diese Beobachtung, sondern will auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und ökologischen Zukunft von Sachsen beitragen. Die neue E-Ladestelle bietet neben den Besuchern auch den Mitarbeitern die Möglichkeit, künftig verstärkt auf Elektromobilität zu setzen. „Parallel dazu prüfen wir, in welchen Bereichen unseres Weinguts wir E-Fahrzeuge zukünftig einsetzen werden“, kündigt Wackerbarth-Geschäftsführerin Sonja Schilg an. Bislang sind in den Weinbergen, wie jetzt bei der Weinlese, noch keine strombetriebenen Fahrzeuge unterwegs.

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