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Erste Flüchtlinge in Radebeul erwartet - Wer kann helfen?

Ein Hilfstransport bringt am Samstag rund 100 Ukrainer aus der Partnerstadt Obuchiw in die Lößnitzstadt. In einem Online-Fragebogen können sich Helfer eintragen.

Von Silvio Kuhnert
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Die Menschen in Radebeul und im Landkreis Meißen zeigen Herz mit den Menschen in der Ukraine. Symbolbild
Die Menschen in Radebeul und im Landkreis Meißen zeigen Herz mit den Menschen in der Ukraine. Symbolbild © Claudia Hübschmann

Radebeul. Der Hilfstransport mit dringend benötigten medizinischen Gütern für Radebeuls ukrainische Partnerstadt Obuchiw startet am Freitagmorgen. Auf dem Rückweg von der polnisch-ukrainischen Grenze werden rund 100 ukrainische Menschen nach Radebeul gebracht. Ihre Ankunft wird am Sonnabend früh in der Lößnitzstadt erwartet.

Die Radebeuler Stadtverwaltung fragt nach, wer die geflüchteten Ukrainer aktiv unterstützen möchte. Zudem will sie gern die Art und Weise sowie den Umfang der Hilfsmöglichkeiten wissen. "Die Erfassung dient dazu, die Hilfsangebote schnell und zielgerecht zuordnen und anbieten zu können", teilt die Stadt mit. Um einen raschen Informationsfluss zu ermöglichen, gelangt man über die Internetseite der Stadt sowie über die Seite zur Ukraine-Hilfe zu einem Online-Fragebogen. Dort tragen Helfer unter anderem ihren Namen ein, welche Sprachkenntnisse sie haben, ob sie Kinder betreuen oder Familien bei Behördengängen, Arztbesuchen oder beim Einkauf begleiten möchten, wann sie dafür Zeit aufbringen können sowie wie sie erreichbar sind.

Bis jetzt sind über 15.700 Euro an Spenden auf dem Konto der Stadt eingegangen. Das Geld ist für die Nothilfe Ukraine und Obuchiw bestimmt. Für welche Hilfen die Mittel konkret ausgegeben werden, darüber entscheidet künftig ein Spendenbeirat. Dessen Mitglieder kommen aus den Reihen des Radebeuler Stadtrates. Weiterhin können Spenden auf das Spendenkonto der Stadt Radebeul eingezahlt werden. (SZ/sku)

Spendenkonto: Stadtverwaltung Radebeul; Sparkasse Meißen; IBAN: DE97 8505 5000 3100 0031 00; Verwendungszweck: „831000 Nothilfe Ukraine und Obuchiw"