merken
PLUS Radebeul

Zum höchsten Berg der Erde und wieder zurück

Der Radebeuler Spendenlauf ist beendet. Vier Vereine können sich über den Erlös freuen. Die Strecke zum Mount Everest einmal hin und wieder zurück war das Ziel.

Freuen sich über einen erfolgreichen Spendenlauf: Andreas Sperling (Special-Olympic-Team, v.l.n.r.), Bernd Hartmann (Handballverein), Falk Wenzel (Schulverein); Matthias Abraham (Familienzentrum) und Elmar Günther (Stadtverwaltung).
Freuen sich über einen erfolgreichen Spendenlauf: Andreas Sperling (Special-Olympic-Team, v.l.n.r.), Bernd Hartmann (Handballverein), Falk Wenzel (Schulverein); Matthias Abraham (Familienzentrum) und Elmar Günther (Stadtverwaltung). © Silvio Kuhnert

Radebeul. Einmal von Radebeul zum Mount Everest symbolisch hin- und wieder zurückzulaufen, war das Ziel des diesjährigen Spendenlaufs. Dafür waren Radebeuler aufgerufen, drei Monate lang Kilometer zu sammeln, indem sie joggen, spazieren oder wandern - kurzum: sich zu Fuß zu bewegen.

Rund 13.000 Kilometer mussten hierfür zusammenkommen. „Wir haben den Rückweg fast geschafft“, berichtet Mathias Abraham, Geschäftsführer des Familienzentrums und einer der Organisatoren. Alle Meldungen zusammenaddiert ergeben eine Strecke von 12.377 Kilometer. „Das ist ein guter Erfolg, viele Leute haben mitgemacht“, lautet das Fazit von Abraham.

Anzeige
Geld für Vereine, Projekte, mehr Zuversicht!
Geld für Vereine, Projekte, mehr Zuversicht!

Mit einem Crowdfundingprojekt unterstützt die Volksbank Dresden-Bautzen eG gemeinnützige Projekte.

Über 800 Läufer machten mit

Insgesamt gingen 528 Meldungen beim Organisationsteam ein, zu dem neben dem Familienzentrum der Evangelische Schulverein, die Stadtverwaltung, die Stadtwerke Elbtal und der Lions Club Radebeul gehören. Es haben sich Einzelläufer, Familien aber auch Vereine beteiligt. Über 800 Läufer waren es.

Die gemeldeten Kurzstrecken waren rund 1,3 Kilometer lang, was einmal Gassigehen mit dem Hund um den Wohnblock entspricht. „Andere absolvierten eine Marathonwanderung von über 40 Kilometern“, berichtet Falk Wenzel vom Schulverein. Schüler und Lehrer des Evangelischen Schulzentrums haben ihre absolvierten Weglängen gemeinsam gemeldet. Rund 600 waren es. Die Sportfreunde vom Radebeuler Schwimmverein SC Poseidon trugen sogar circa 700 Kilometer bei. Sogar eine Gruppe aus Chemnitz hat sich am Radebeuler Spendenlauf beteiligt.

Unternehmer und Einzelpersonen spendeten

Menschen nach dem Stillstand durch die Coronakrise wieder in Bewegung zu bringen, war ein Ziel des Spendenlaufes. Bei den vorhergehenden Ausgaben in den Jahren 2016, 2017 und 2018 war jedes Mal das Lößnitzstadion für einen Tag Schauplatz für das Laufereignis. Jeder Teilnehmer suchte sich einen Sponsor, der für jede gelaufene Stadionrunde einen Geldbetrag spendete. Pandemiebedingt konnte der Spendenlauf in dieser Form dieses Mal nicht stattfinden. Jeder lief individuell. Und so, wie jeder Läufer seine Kilometer meldete, waren Spender aufgerufen, etwas für den guten Zweck zu geben. Unternehmen und Einzelpersonen trugen mit ihren Überweisungen zu einem Erlös von 9.852 Euro bei. 16 Spender waren es an der Zahl.

Weiterführende Artikel

Sieger mit 15 Jahren und 73 Runden

Sieger mit 15 Jahren und 73 Runden

Sogar hüpfen und springen war beim Spendenlauf erlaubt. Am Ende sind 42 000 Euro zusammengekommen.

Besondere Preise beim Spendenlauf

Besondere Preise beim Spendenlauf

Am Sonntag schnürt Radebeul wieder die Laufschuhe, um Geld für eine neue Schule zu sammeln.

Radebeul macht einem großen Projekt Beine

Radebeul macht einem großen Projekt Beine

500 Läufer nehmen an 1. Radebeuler Spendenlauf teil. Am Ende stehen 50 000 Euro für eine neue Schule.

Die Spendensumme wird auf vier Vereine verteilt. Das Special-Olympics-Team des Radebeuler Handballvereins finanziert damit die Teilnahme an einem der weltgrößten Freilandturniere, den Handball Days Lübeck. Bei der Kinderarche Sachsen kommt der Erlös erlebnispädagogischen Projekten, wie zum Beispiel den Entdeckertouren der Kinder- und Jugendwohngruppen, zugute. Der Evangelische Schulverein ist dabei neue Spielgeräte auf dem Pausenhof zu bauen. Hierfür werden Spendenmittel benötigt. Und das Team Radebeul will mit seinem finanziellen Anteil mehrere Vereine und ihre Projekte in der Stadt unterstützen. Symbolische Spendenschecks wurden in Form großer Karten übergeben.

Nach dem erfolgreichen Abschluss gehen bereits die Planungen für den nächsten Spendenlauf los. Dieser soll im Frühsommer 2022 voraussichtlich wieder im Lößnitzstadion steigen.

Mehr zum Thema Radebeul