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Igelhilfe bittet um Futterspenden für ihre Stachler

Die ehrenamtlichen Helfer der Igelstation in Radebeul arbeiten am Limit. Sie haben derzeit 100 Tiere zu versorgen. Diese benötigen viel Nahrung.

In der Igelstation haben blinde Stachler ein eigenes Gehege.
In der Igelstation haben blinde Stachler ein eigenes Gehege. © Arvid Müller

Radebeul. Die Igelhilfe Radebeul hat in diesem Jahr bereits 920 Stachler aufgenommen. Aktuell versorgen die ehrenamtlichen Helfer in der Igelstation im Stadtteil Lindenau um die 100 Tiere. Sie päppeln kleine Igelwaisen sowie schwache und verletzte Igel wieder auf. Dafür wird reichlich Futter benötigt und das geht der Igelhilfe aus. Deshalb bittet sie um Spenden.

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„Igel sind reine Insektenfresser“, sagt Renate Blume. Um Maden, Mehlwürmer und anderes Getier zu züchten, fehlen den Igelfreunden die Mittel. Als Insektenersatz hat sich Katzenfutter bewährt. Allerdings sind nicht alle Sorten als Igelnahrung geeignet. „Das Katzenfutter muss frei von Getreide sein, das Nassfutter ohne Soße und Gelee“, sagt Renate Blume. Bewährt hat sich Animonda Carny Adult wegen des hohen Fleischanteils. Um Spenden dieser Katzenfuttersorte wird gebeten. Man kann selber Dosen vorbeibringen oder diese über ein Online-Handelsportal bestellen und an die Igelstation, Steinbergweg 30, schicken lassen.

Mehr Tiere als im Vorjahr benötigen Hilfe

Auch Spenden von Eiern sind gerngesehen. Diese werden als Rührei zubereitet und unter das Igelfutter gemischt. Zudem benötigen die Igelhelfer sehr viel Zeitungspapier. Deshalb freuen sie sich auch über Spenden von Altpapier.

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Die Igelhilfe Radebeul hat ein neues Gehege gebaut. Das ist nicht die einzige Baustelle, da die Zahl der kranken und verletzten Stachler wächst.

Im vorigen Jahr hat die Igelhilfe Radebeul insgesamt 1.000 Stachler aufgenommen. Diese Zahl wird in diesem Jahr wohl getoppt. Renate Blume schätzt, dass sie und die anderen ehrenamtlichen Helfer bis zum Jahresende um die 1.100 Tiere aufgenommen und versorgt haben werden. Schon jetzt arbeitet die Station am Limit. Seit fünf Jahren besteht die Igelhilfe Radebeul, sie gehört der Arbeitsgruppe „Wildtiere in Not“ beim Nabu Dresden an.

www.igelhilfe-radebeul.de

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