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Kalte Amtsstuben nach Stromausfall

Am Wochenende war die Stromversorgung in einem Teilgebiet von Radebeul unterbrochen. Die Folgen bekamen die Rathausmitarbeiter am Montag zu spüren.

Im Radebeuler Rathaus waren am Montagmorgen alle Heizkörper kalt.
Im Radebeuler Rathaus waren am Montagmorgen alle Heizkörper kalt. © Arvid Müller

Radebeul. In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag standen viele Haushalte in Radebeul ohne Strom da. Kurz nach 1 Uhr wurde es in Wohnungen zappenduster und ging das Pantoffelkino aus. "Ursache war ein Erdschluss an der Abgangsleitung des Umspannwerkes Radebeul", teilte Olaf Terno, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Elbtal, auf Anfrage von sächsische.de mit. Ausgelöst wurde dies wohl durch atmosphärische Einwirkungen wie Eis, Eisregen und Schnee.

Vom Stromausfall waren mehrere Stadtteile sowie der Ortsteil Wahnsdorf betroffen. Um 7.24 Uhr verfügten alle Haushalte wieder über Elektrizität. Auch in der Geschäftszentrale der Stadtwerke an der Neubrunnstraße in Radebeul-Ost war die Stromversorgung unterbrochen. Doch hatte dies nicht zu einem Ausfall der Heizungsanlage geführt. Terno fand am Montagmorgen ein warmes Büro vor.

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Ganz im Gegensatz zu den Verwaltungsmitarbeitern im nicht weit entfernten Rathaus-Areal. Diese hatten nicht nur bei der Anreise mit winterlichen Straßenverhältnissen zu kämpfen. Im Büro konnten sie auch gleich Winterjacke an und Mütze auf dem Kopf lassen. Denn in den Räumen herrschten Temperaturen von höchstens zehn Grad Celsius. Die Heizungsanlage hat am Wochenende ihre Dienste versagt. Der Ausfall ist laut Daniela Bollmann, Amtsleiterin Zentrale Leitstelle, wohl durch den Stromausfall verursacht worden. Im Laufe des Montags soll die Havarie behoben werden.

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