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Katastrophenschutz hilft Rettungsdienst

DRK-Ehrenamtler aus Radebeul und Niederau werden im Landkreis Meißen bei Krankentransporten eingesetzt.

Mit ihren Krankentransportwagen unterstützen Ehrenamtler vom DRK-Katastrophenschutz den Rettungsdienst.
Mit ihren Krankentransportwagen unterstützen Ehrenamtler vom DRK-Katastrophenschutz den Rettungsdienst. © André Wirsig/Archiv

Radebeul/Niederau/Meißen. Auch im Rettungsdienst sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Neben Personalausfällen durch Krankheit und Quarantäne haben sich das Einsatzaufkommen und auch die Transport- und Nachbereitungszeiten in den letzten Wochen zeitweise deutlich erhöht.

Um diese Spitzlasten abzudecken, sind sechs Krankentransportwagen sowie ein Rettungswagen des DRK-Katastrophenschutzes aus Radebeul und Meißen seit Ende Dezember in den Rettungsdienst im Landkreis eingebunden. „Damit stehen unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte rund um die Uhr bereit, den Rettungsdienst etwa beim Transport von Erkrankten, bei der Verlegung von Patienten in andere Krankenhäuser und bei der Erstversorgung der Menschen im Landkreis zu verstärken“, berichtet Innocent Töpper, Leiter Rotkreuz-Dienste im DRK-Kreisverband Dresden-Land.

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Die Ehrenamtlichen, die sonst bei schweren Verkehrsunfällen, Evakuierungen oder Naturkatastrophen zum Einsatz kommen, bringen dabei viel Erfahrung für diese Aufgabe mit. „Unsere Einsatzkräfte haben in den Einsätzen der vergangenen Jahre viel Erfahrung gesammelt und waren zum Teil selbst lange im Rettungsdienst tätig. Die zusätzliche Entlastung wurde durch die Integrierte Regionalleitstelle der Berufsfeuerwehr Dresden schon mehrfach genutzt “, so Christoph Ruppert, Geschäftsführer des DRK in Meißen.

Die Verstärkung im Bereich der Krankentransporte soll es dem hauptamtlichen Rettungsdienstpersonal ermöglichen, die Notfallrettung im Landkreis Meißen während der Corona-Pandemie auf gewohnt hohem Niveau sicherzustellen. (SZ)

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