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Laptops und Tablets für Radebeuls Lehrer

Die Stadt Radebeul bekommt von Bund und Land Geld, um Geräte zu besorgen. Lehrkräfte können diese dann leihen. Der Liefertermin ist noch ungewiss.

In Radebeuls Schulen zieht mehr digitale Technik für den Unterricht ein. Symbolbild
In Radebeuls Schulen zieht mehr digitale Technik für den Unterricht ein. Symbolbild © Marijan Murat/dpa

Radebeul. Nach Schülern werden nun auch die Lehrkräfte an Radebeuler Schulen mit Laptops oder Tablets ausgestattet. Die Lößnitzstadt bekommt hierfür einen Zuschuss von 177.000 Euro, wie jüngst Oberbürgermeister Bert (parteilos) im Verwaltungs- und Finanzausschuss informierte. Insgesamt liegen rund 28 Millionen Euro im Fördertopf - 25 Millionen vom entsprechenden Programm des Bundes und rund 2,8 Millionen Euro Landesmittel vom Freistaat Sachsen.

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„Wir werden uns nun mit den Schulleitungen abstimmen“, kündigte das Stadtoberhaupt an. Die Laptops und Tablets sind für eine weitere Digitalisierung des Unterrichts bestimmt. Durch die Stadt als Schulträger werden die Geräte besorgt. Sie bleiben auch in deren Eigentum und werden an die Lehrkräfte ausgeliehen. Eine Prognose, wann die mobile Computertechnik zur Verfügung steht, wollte Wendsche nicht wagen.

Im vorigen Jahr hatte die Lößnitzstadt ebenfalls über ein Zusatzprogramm zum Digitalpakt Schule 88 Tablets für Radebeuler Grundschulen und 150 Notebooks für Oberschulen und Gymnasien bestellt. Die Anlieferung ließ allerdings wochenlang auf sich warten. Grund: Die Fördermittel werden bundesweit ausgeteilt, wodurch es zu Lieferengpässen kam, weil die Zahl der Bestellungen enorm anstieg. „Vielleicht können wir sie als Weihnachtsgeschenk übergeben, ich will aber keine Hoffnungen machen“, meinte der OB. (SZ/sku)

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