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Nach Kündigung des Lügenmuseums: Protestnoten treffen im Radebeuler Rathaus ein

In offenen Briefen setzen sich Künstler und die ehemalige Chefin des Museumsverbandes Brandenburg für das Lügenmuseum ein. Der OB verteidigt den geplanten Rauswurf.

Von Silvio Kuhnert
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Objektkünstler Reinhard Zabka soll mit seinem Lügenmuseum aus dem Gasthof Serkowitz ausziehen. Der Mietvertrag wurde seitens der Stadt gekündigt. Koffer hat Zabka aber noch nicht gepackt.
Objektkünstler Reinhard Zabka soll mit seinem Lügenmuseum aus dem Gasthof Serkowitz ausziehen. Der Mietvertrag wurde seitens der Stadt gekündigt. Koffer hat Zabka aber noch nicht gepackt. © Arvid Müller

Radebeul. Der Countdown für das Aus des Lügenmuseums in Radebeul läuft. Vor dem Eingang des Gasthofes Serkowitz zählt Objektkünstler und Museumsleiter Reinhard Zabka die Tage, bis er die Einrichtung schließen muss. Die Stadt Radebeul hat ihm den Mietvertrag zum 31. August dieses Jahres gekündigt. An diesem Tag soll er den Schlüssel für das Gebäude im Rathaus ab- und die Räume besenrein übergeben. Während der Sommerferien hat das Lügenmuseum noch täglich geöffnet.

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