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OB Wendsche strebt vierte Amtszeit an

Im nächsten Jahr werden die Radebeuler zur Wahl ihres Stadtoberhaupts gerufen. Der erste Kandidat wirft seinen Hut in den Ring.

Seit 2001 lenkt Bert Wendsche als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt Radebeul.
Seit 2001 lenkt Bert Wendsche als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt Radebeul. © Norbert Millauer

Radebeul. In einem reichlichen Jahr, am 31. Juli 2022, endet die aktuelle Amtszeit von Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Es ist die Dritte des 57-Jährigen als Stadtoberhaupt von Radebeul. Seit 2001 lenkt er als Rathauschef die Geschicke der Lößnitzstadt.

Noch zu Beginn dieses Jahres zierte er sich bei der Frage, ob er sich zur Wiederwahl stellt. Damals sagte er im Interview mit Sächsische.de: „Jetzt kümmern wir uns erst einmal darum, dass wir die Corona-Krise vernünftig überstehen und im Anschluss einen Neustart in der Stadt hinbekommen. Danach wird zu gegebener Zeit auch über die nächste OB-Wahl zu reden sein. Jetzt steht sie nicht zur Diskussion.“

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Der Zeitpunkt der Entscheidung ist nun gekommen. Auf Nachfrage von Sächsische.de kam ein eindeutiges Ja, dass er nächstes Jahr erneut antritt. Es gibt noch einige Projekte, die Bert Wendsche realisieren möchte, wie beispielsweise den Schulcampus Kötzschenbroda, den Umbau der Alten Post zur Musikschule in Radebeul-West, den Neubau des Horts Oberlößnitz sowie die weitere Sanierung der Meißner Straße.

Stadtrat legt auf seiner nächsten Sitzung Wahltermin fest

2001 wurde Bert Wendsche mit 59,4 Prozent ins Amt gewählt. Bei seiner ersten Wiederwahl 2008 konnte er 98,3 Prozent auf sich vereinen, bei der zweiten 2015 bei einer Gegenkandidatin, Stadträtin Eva Oehmichen (Bürgerforum/Grüne), 73,7 Prozent.

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Der Stadtrat soll auf seiner Sitzung am nächsten Mittwoch den 12. Juni 2022 als Wahltermin festlegen. Kann an diesem Tag keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erringen, ist als Tag des zweiten und entscheidenden Urnengangs der 3. Juli 2022 im Gespräch.

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