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Wie Lakota-Indianer wirklich leben

Karge Böden und keine Jobs prägen das Leben in einem Reservat. Ein Verein hilft und zeigt bei den Karl-May-Festtagen in Radebeul Präsenz – mit echten Indianern.

Von Silvio Kuhnert
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Die Angehörigen der Oglala Lakota Nation leben in einer der ärmsten Gegenden Amerikas wie an den einfachen Hütten und dem Schrott hinter den Kindern zu erkennen ist.
Die Angehörigen der Oglala Lakota Nation leben in einer der ärmsten Gegenden Amerikas wie an den einfachen Hütten und dem Schrott hinter den Kindern zu erkennen ist. © One Spirit

Radebeul. Auf Pferden über die Weiten der amerikanischen Prärie reiten und im Tipi leben – dieses Klischee hatte auch Katharina Schacht einst von den Indianern. Doch spätestens als Teenager erfuhr sie am Lagerfeuer bei den Karl-May-Festtagen vom realen Leben der indigenen Völker Nordamerikas, als Stammesvertreter davon in Radebeul berichteten. Sie hörte von Alltagsdiskriminierung und prekären Lebensverhältnissen. Bei weiterer Recherche stieß die heute 39-Jährige auf den Verein "One Spirit". Dieser hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Lakota zu helfen.

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