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Radebeul: "Ich bin sehr glücklich in der Pflege"

Der Bedarf an Pflegekräften wächst sowie die Zahl der Pflegebedürftigen. Im Johanniter-Zentrum in Radebeul erzählt eine junge Frau, warum sie diese Arbeit gern macht.

Von Silvio Kuhnert
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Für ältere und pflegebedürftige Menschen ist Leonie Oelschner da. Zu den Aufgaben der Auszubildenden in der Tagespflege im Johanniter-Zentrum gehört auch Handhalten und Zuhören.
Für ältere und pflegebedürftige Menschen ist Leonie Oelschner da. Zu den Aufgaben der Auszubildenden in der Tagespflege im Johanniter-Zentrum gehört auch Handhalten und Zuhören. © Norbert Millauer

Mit 17 in der Pflege tätig

Radebeul. Einen älteren Mitmenschen waschen, beim Anziehen helfen oder bei einem Toilettengang begleiten. Letztere Aufgabe wird man wohl nicht als Traumjob bezeichnen. Doch wer durch das Alter oder eine Erkrankung beeinträchtigt ist, ist für jeden, der sich für einen Pflegeberuf entscheidet, dankbar. Und diese Dankbarkeit kann Leonie Oelschner in den Augen ihrer Klienten sehen. "Es erfüllt mich, anderen Menschen helfen zu können", sagt die 17-Jährige. Sie ist im ersten Lehrjahr zur Pflegefachkraft und lernt beim Regionalverband Meißen/Mittelsachsen der Johanniter-Unfall-Hilfe.

"In dem Beruf kann ich meine soziale Ader ausleben", führt die junge Frau fort. Während eines Praktikums schnupperte sie während ihrer Schulzeit in den Beruf hinein. Ihre Entscheidung für diesen Lehrberuf hat die Coswigerin nicht bereut. "Ich bin sehr glücklich in der Pflege", sagt Oelschner. Das erste halbe Jahr war sie im ambulanten Pflegedienst tätig. Bei diesem werden die Klienten zu Hause besucht. Zu den Tätigkeiten gehören die pflegerische Grundversorgung wie Waschen und Anziehen, aber auch hauswirtschaftliche Versorgung und Begleitdienste, zum Beispiel beim Einkauf, Arztbesuch oder Ausflügen. Auf den Touren kam Oelschner auch in die Lößnitzstadt.

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