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Radebeul

Radebeul gedenkt der Corona-Opfer

Neben einem Gottesdienst am Sonntag in der Lutherkirche haben die Hauptkirchen zur stillen Andacht geöffnet.

In der Lutherkirche gibt es am Sonntag um 10 Uhr ein Gedenkgottesdienst. Danach steht sie bis 18 Uhr für Gebete offen.
In der Lutherkirche gibt es am Sonntag um 10 Uhr ein Gedenkgottesdienst. Danach steht sie bis 18 Uhr für Gebete offen. © Arvid Müller

Radebeul. Die Kirchgemeinden in Radebeul greifen die Initiative des Bundespräsidenten auf, an diesem Sonntag der Opfer der Corona-Pandemie zu gedenken. Sie schließen in ihre Gebete neben den Todesopfern auch die Menschen ein, die in dieser Zeit aus unterschiedlichen Gründen Nachteile und Verluste erlitten oder andere schmerzliche und einschneidende Erfahrungen gemacht haben. Das Motto "Zeit zur Klage – Raum für Hoffnung" wird am 18. April die meisten Gottesdienste prägen. Darüber hinaus werden die Radebeuler Hauptkirchen bis 18 Uhr zum Gebet oder zur stillen Einkehr geöffnet sein.

"Es wird Zeit für einen solchen Tag, für den wir gern im gesamten Kirchspiel unsere Türen öffnen", sagt Pfarrer Christof Heinze von der Lutherkirche. Und Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) ergänzt: "Wir als Stadtverwaltung möchten diese Initiative gern unterstützen, die den Tag des Gedenkens an die Opfer und Belasteten der Pandemie zu einem Tag des Gemeinsinns machen möchte, der Anteil nimmt und Mut für die Zukunft macht." Der Oberbürgermeister wird am Gottesdienst in der Lutherkirche um 10 Uhr als Vertreter der Stadt teilnehmen. (SZ/sku)

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