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Radebeul soll einen Bauhof bekommen

Bislang beauftragt die Lößnitzstadt private Firmen mit Winterdienst sowie der Pflege von Parkanlagen und Spielplätzen. Das will sie nun ändern.

Im Radebeuler Rathaus werden Pläne für einen Bauhof gemacht.
Im Radebeuler Rathaus werden Pläne für einen Bauhof gemacht. © Arvid Müller

Radebeul. Im Gegensatz zu vielen Kommunen in Sachsen verfügt die Stadt Radebeul über keinen eigenen Bauhof. Schon vor einiger Zeit regten Stadträte daher an, entweder eine Gründung in Eigenregie oder eine Kooperation mit der Nachbarstadt Coswig zu prüfen. Zwischen den Stadtverwaltungen gab es diesbezüglich bereits Gespräche. Was bislang nur ein Gedankenspiel war, geht nun in die konkrete Planung über.

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Ob Pflege von Parkanlagen, Reparaturen auf Spielplätzen, Aufstellen von Umleitungsschildern wegen Straßenbaustellen, Winterdienst sowie Aufbauten bei Stadtfesten und Märkten - dies sind Beispiele für die üblichen Aufgaben eines Bauhofs. Bislang hat die Lößnitzstadt mit diesen Tätigkeiten hier ansässige Firmen wie Nehlsen an der Gartenstraße oder Hasse Transport an der Fabrikstraße beauftragt. "Es wird aber immer schwieriger, für Kleinaufträge Firmen zu finden", sagt Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Daher steht das Stadtoberhaupt mit seinem Rathausteam dem Thema Bauhof positiv gegenüber.

Eigener Betriebshof im Stadtgebiet

Bei den städtischen Gesellschaften stehen Änderungen bei den Aufgabenstellungen an. Zudem sucht die Besitzgesellschaft, die städtische Wohnungsgesellschaft, einen neuen Standort. Ihr jetziger Verwaltungssitz an der Harmoniestraße muss für den Neubau der Oberschule Kötzschenbroda weichen. In diesem Rahmen soll das Thema Bauhof konkrete Gestalt annehmen. Denn dessen künftige Mitarbeiter sollen nicht nur Aufgaben für die Stadt, sondern auch für die Tochterunternehmen wahrnehmen. Zudem müsse es in Radebeul einen eigenen Betriebshof geben, so der Rathauschef.

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Der Bauhof soll an einem Ort mit der Besitzgesellschaft angesiedelt werden. Hierfür wird dieses Jahr ein passendes Grundstück gesucht. Nach dem Klären der Standortfrage erfolgen im nächsten Jahr die konzeptionellen Festlegungen zu den konkreten Aufgabenbereichen des Bauhofs. Hierbei möchte die Lößnitzstadt mit Coswig inhaltlich zusammenarbeiten und auf die Erfahrungen der Nachbarstadt zurückgreifen.

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