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Radebeul will attraktiven Kreisel bauen

An der Meißner Straße in Höhe Mega-Drome ist ein Kreisverkehr geplant. Zur Gestaltung entwickelt die Lößnitzstadt gemeinsam mit Coswig Ideen.

In Höhe des Mega-Dromes wird ein Kreisverkehr entstehen
In Höhe des Mega-Dromes wird ein Kreisverkehr entstehen © Arvid Mueller

Radebeul. Der zweite Kreisel in Radebeul soll nicht nur mit Bäumen bepflanzt werden wie der am Knoten Cossebauder -/Kötitzer Straße. Sondern er soll eine künstlerische Gestaltung erfahren. Wie diese aussehen soll, will die Lößnitzstadt zusammen mit der Nachbarstadt Coswig erarbeiten. Sie rufen dazu einen Workshop ins Leben.

Die Idee dazu stammt von den Freien Wählern. Sie haben einen entsprechenden Antrag zur Planung des neuen Kreisverkehrs am künftigen Knoten der Meißner Straße mit der neuen Verbindungsstraße Nach der Schiffsmühle in Höhe der einstigen Großraumdisco Mega-Drome in den Stadtrat eingebracht. Die anderen Fraktionen unterstützen das Anliegen.

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Der neue Straßenzug dient der Wiederherstellung der Verbindung zwischen dem Gewerbegebiet in Naundorf und der Hauptverkehrsader der Lößnitzstadt. Derzeit ist diese durch die Gleise der Deutschen Bahn gekappt. Eine Brücke soll künftig über die Bahnstrecke führen. Im Sommer dieses Jahres gab die Landesdirektion Sachsen mit dem Planfeststellungsbeschluss grünes Licht sowohl für den Brückenbau als auch den Neubau der Straße samt neuem Knoten mit Meißner und Lößnitzstraße in Form eines Kreisverkehrs an der Stadtgrenze zu Coswig. Nach jetzigem Stand soll die Realisierung im Jahr 2022 beginnen.

Aus Sicht der Freien Wähler bleibt damit noch ausreichend Zeit, Gestaltungsideen zu entwickeln. Ursprünglich schlugen sie einen Ideenwettbewerb dafür vor. Der Workshop entspreche ebenfalls ihrer Intention, wie Fraktionschefin Eva-Maria Schindler auf der jüngsten Stadtratssitzung klar stellte.

Die Freien Wähler wünschen sich eine attraktive Lösung für die rund 270 Quadratmeter große Verkehrsinsel. Von einem „Hingucker“ schreibt die Fraktion in ihrem Antrag. Denn bei dem neuen Kreisel handelt es sich um den Eingangsbereich der beiden Städte, abhängig, aus welcher Richtung Kraftfahrer jeweils kommen. Die Freien Wähler in Coswig brachten einen gleichlautenden Antrag in ihren Stadtrat ein.

Der neue Kreisel liegt zwar vollständig auf Radebeuler Flur. Dennoch stimmten bereits in einer Beratung Mitte August die Oberbürgermeister beider Kommunen darin überein, dass der geplante Kreisverkehr zukünftig als ideelle Stadtverbindung beziehungsweise -grenze dienen soll. Eine dementsprechende stadtgestalterische Lösung möchten beide gemeinsam entwickeln, wie die Stadtverwaltung informiert. Die Kosten für die Gestaltung wollen beide Städte jeweils zur Hälfte tragen.

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