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Radverkehr: Bürger werden im Herbst befragt

Die Stadt Radebeul lässt ein Konzept zu Radwegen erstellen. Das Papier lässt auf sich warten.

Symbolbild
Symbolbild © Hendrik Schmidt/dpa

Radebeul. Es ist über zwei Jahre her, dass die Stadt Radebeul zu einem öffentlichen Workshop zum Radverkehr in der Lößnitzstadt in den Kulturbahnhof eingeladen hatte. Dort konnten Bürger Hinweise äußern, beispielsweise wo Radfahrer Gefahrenstellen ausmachen, wo Radwege gebaut oder Schutzstreifen markiert werden müssen, wo sich neue Radrouten zur Schule, zum Arbeitsplatz oder Einkaufen anbieten, wo Fahrradständer fehlen oder Serviceangebote wie Schlauch-O-Maten angebracht wären. All diese Anregungen sollten in ein Radverkehrskonzept einfließen. Mit dessen Erarbeitung hatte die Stadt Verkehrsplaner aus Hannover beauftragt. Doch bis heute liegt kein Konzept vor.

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Daher fragte nun ein Bürger auf der Einwohnerfragestunde zu Beginn der jüngsten Stadtratssitzung nach, wann über den Inhalt des Radverkehrsplans informiert werde. „Im Herbst dieses Jahres gehen wir in die Öffentlichkeitsbeteiligung“, kündigte Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) an. Die Coronapandemie hat das Erstellen des Konzepts verzögert. (SZ/sku)

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