merken
PLUS Radebeul

Spezialeinsatz der Polizei in Radebeul

Gerüchte um eine Aktion in Lindenau/Friedewald kreisen durch die Stadt. Auf Nachfrage der SZ gibt es Aufklärung.

© Symbolfoto: SZ-Archiv

Radebeul. Es stand nicht im täglichen Polizeibericht, der an die Presse geschickt wird, aber einigen Radebeulern ist es aufgefallen. Am letzten Freitag gab es einen auffälligen größeren Polizeieinsatz an der Radebeuler Stadtgrenze zwischen Lindenau und Friedewald.

Wie Polizeisprecher Lukas Reumund am Mittwoch auf Nachfrage informierte, hatte ein Bürger die 110 gewählt, weil ein offenbar verwirrter Rentner in seiner Wohnung lautstark randalierte. Der 86-jährige Mann soll außerdem mit einer Axt Pflegedienstmitarbeiter bedroht haben, so Reumund.

Sachsenbessermachen.de
Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.
Wir geben Geschichten aus Sachsen eine Bühne.

Hinsehen, Zuhören, Lösungen finden - gemeinsam. Sachsen besser machen!

Wegen der gefährlichen Situation seien nicht nur die Streifenbeamten zum Einsatz gekommen. Es wurden auf solche Ereignisse vorbeireitete Spezialkräfte der Polizei gerufen. Der Einsatz, so steht es im Polizeiprotokoll, hat gegen 13 Uhr begonnen und dauerte etwa drei Stunden.

Die Beamten konnten den Mann, der sich im Haus verschanzt hatte, letztlich doch beruhigen. Die Sache ging glimpflich aus. Es gab keine verletzten Personen, heißt es aus der Polizeidirektion Dresden. Der 86-jährige Senior wurde in ein Krankenhaus gebracht, so Lukas Reumund.

Mehr lokale Nachrichten aus Radebeul lesen Sie hier. 

Mehr zum Thema Radebeul