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Stadtrat will Schülern helfen

Weil monatelang die Schulen geschlossen waren, sucht die Stadt Radebeul nach Angeboten, um Lernstoff nachzuholen.

Symbolbild
Symbolbild © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild (Symbolfoto)

Radebeul. Zu den besonders Leidtragenden der Corona-Pandemie zählen die Schüler. Darin sind sich die Radebeuler Stadträte einig. Denn immer wieder waren seit mehr als einem Jahr die Schulgebäude geschlossen, mussten Mädchen und Jungen alleine zu Hause im Heimunterricht lernen. Dem einen fiel das leicht, anderen dagegen schwer. Zudem verfügt nicht jedes Elternhaus und nicht jede Schule über die technischen Mittel, um am Unterricht per Videokonferenz teilzunehmen oder diesen über das Internet anzubieten.

Um sogenannte lockdownbedingte Lerndefizite abzufedern, hat der Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss jüngst die Verwaltung beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erstellen. So setzt sich Elmar Günther, Leiter des Amts für Bildung, Jugend und Soziales, mit den Radebeuler Schulleitern in Verbindung, fragt bei diesen ab, welche unterstützende Angebote sie für ihre Eleven vonseiten der Lößnitzstadt benötigen, um Lernstoff nachzuholen. So haben es die Ausschussmitglieder einstimmig beschlossen.

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Der Beschluss resultiert aus einem Antrag der Stadtratsfraktion Bürgerforum/Grüne/SPD. Diese schlug vor, dass die Stadt Geld in die Hand nimmt und die ganztagsschulischen Angebote (GTA) um Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenbetreuung erweitert. Jedoch kann die Stadt als Schulträger nicht auf die Inhalte der GTA Einfluss nehmen. Hierfür fehlt ihr die Zuständigkeit. Dies obliegt allein dem Kultusministerium und den Schulleitungen. Daher will die Stadt nach anderen Möglichkeiten der Unterstützung suchen. (SZ/sku)

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