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Initiative für weitere Stolpersteine in Radebeul gestartet

Die AG Geschichte setzt sich mit Schülern gegen das Vergessen der Opfer der NS-Zeit ein. Sie wollen weitere Mahnmale in der Lößnitzstadt verlegen, noch wenig erforscht sind die "Euthanasie"-Morde.

Von Silvio Kuhnert
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Daniel Ristau putzt unter den Augen von Klaus-Dieter Müller die Stolpersteine vor dem Wettinhaus an der Moritzburger Straße. Beide Historiker möchten weitere solche Mahnmale in Radebeul verlegen.
Daniel Ristau putzt unter den Augen von Klaus-Dieter Müller die Stolpersteine vor dem Wettinhaus an der Moritzburger Straße. Beide Historiker möchten weitere solche Mahnmale in Radebeul verlegen. © Arvid Müller

Radebeul. Fünf Stolpersteine erinnern gegenwärtig in Radebeul an jüdische Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft (1933-1945). Seit 2005 sind diese vor dem Wettinhaus an der Moritzburger, Ecke Meißner Straße zu finden. Sie mahnen an drei Generationen der Familie Freund. Bis zur Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933 lebten sie glücklich in der Lößnitzstadt. Doch danach wurden Charlotte und Max Freund, ihren beiden Kindern Ilse und Marion sowie der Großmutter Martha Ury nach und nach die bürgerlichen Rechte genommen. 1942 erfolgte die Deportation, danach die Ermordung in den Konzentrationslagern Theresienstadt und Auschwitz.

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