merken
Radebeul

Süße Grüße vom Weihnachtsmann

Durch den Lockdown können sich Jugendliche kaum noch treffen. Die Jugendsozialarbeiter sind in Radebeul für sie aber weiter da.

Robert Kaiser (l.) und Weihnachtsmann Peter Heilsberg verteilten Säcke mit Geschenken in Radebeul. Mit der Aktion wollten sie Jugendlichen zeigen, dass beide an sie denken.
Robert Kaiser (l.) und Weihnachtsmann Peter Heilsberg verteilten Säcke mit Geschenken in Radebeul. Mit der Aktion wollten sie Jugendlichen zeigen, dass beide an sie denken. © Silvio Kuhnert

Radebeul. Lässig und cool mit Sonnenbrille sitzt der Weihnachtsmann auf dem Beifahrersitz eines VW-Busses. Im Bulli wurde er am Donnerstag an verschiedene Stationen in Radebeul gefahren, wo sich normalerweise Jugendliche treffen. Dort legte er einen Sack mit süßen Geschenken ab. Teenager konnten sie nach Schulschluss dort abholen und mit nach Hause nehmen.

Im Weihnachtsmannkostüm steckte Peter Heilsberg vom Jugend- und Kulturzentrum White House, Weißes Haus. Am Steuer saß Sozialarbeiter Robert Kaiser. Mit dem VW-Bus, dem Radebulli, leistet er mobile Jugendarbeit in der Lößnitzstadt. Über soziale Netzwerke im Internet haben sie ihre Aktion unter Jugendlichen publik gemacht. „Wir wollen den jungen Menschen zeigen, dass wir weiterhin an sie denken und für sie da sind“, begründen beide ihre Idee.

Anzeige
Die WOGENO sucht neue Mitarbeiter
Die WOGENO sucht neue Mitarbeiter

Die Wohnungsgenossenschaft Zittau eG bietet für engagierte Bewerber ein attraktives und verlässliches Arbeitsumfeld.

Weiterführende Artikel

Überraschung aus dem VW-Bus

Überraschung aus dem VW-Bus

Freitagabend ist Robert Kaiser am Elbufer und am Bahnhof gefragt. Er ist einer von sieben Radebeuler Sozialarbeitern. Über seinen neuen Dienstherrn wurde unter Räten heftig gestritten.

Gruppen- und Freizeitangebote sind für Jugendliche seit Wochen nicht möglich. Einzelgespräche waren zeitweise ebenfalls unterbrochen. „Die aktuellen Einschränkungen der Corona-Pandemie belasten auch die Jugendlichen sehr stark. Auch sie sind auf soziale Kontakte angewiesen, brauchen Hilfe und Unterstützung im Lebens- und Schulalltag“, so Kaiser. Mit den Jugendsozialarbeitern besteht weiterhin die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben, und zwar bei Instagram und Facebook unter „Der Radebulli“ beziehungsweise „Barnyard Club“ oder im Jugendbereich auf der Website ihres Trägers, der JuCo Soziale Arbeit gGmbH.

www.juco-coswig.de

Mehr lokale Nachrichten aus Radebeul lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Radebeul