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Rund 100 Tierfetische für das Karl-May-Museum

Das Museum in Radebeul bekam eine Sammlung von Tierfiguren des Volks der Zuni geschenkt. Sie werden Bestandteil der nächsten Sonderausstellung sein.

Von Silvio Kuhnert
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Olof Hansen brachte die Tierfetische persönlich ins Karl-May-Museum.
Olof Hansen brachte die Tierfetische persönlich ins Karl-May-Museum. © Arvid Müller

Radebeul. Auf den ersten Blick könnte man die zahlreichen Tierfiguren, die Olof Hansen nach Radebeul gebracht hat, für Spielfiguren halten. Doch bei den Schnitzereien handelt es sich um Tierfetische der Zuni, eines indigenen Volkes Nordamerikas, das an der Grenze der beiden US-Bundesstaaten Arizona und New Mexiko lebt. Bis heute fertigen die Stammesmitglieder Tierfiguren, die sie aus ihrem Umfeld kennen, darunter sind Bären, Wölfe, Fuchs und Adler, auch Kröten. "Jede Familie schnitzt ihren Fetisch, jede hat eigene Farben und Tiere", sagt Hansen. Die Tiere enthalten den Geist der Familie.

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