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Radebeul: Tierischer Zoff um den "Hohen Stein"

Auch in diesem Jahr gibt es kein Powwow in dem früheren Steinbruch zu den Karl-May-Festtagen. Die Felswand ist bei seltenen Vögeln beliebt. Gleich drei Arten kämpfen um einen Brutplatz.

Von Silvio Kuhnert
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Ein Bild aus vergangenen Tagen: Zu den 15. Karl-May-Festtagen konnten Indianer vor der Kulisse des "Großen Steins" noch tanzen. Zudem hatten sie die Felswand mit einer Zeichnung verziert.
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Zu den 15. Karl-May-Festtagen konnten Indianer vor der Kulisse des "Großen Steins" noch tanzen. Zudem hatten sie die Felswand mit einer Zeichnung verziert. © Archiv/Thomas Lehmann

Radebeul. Seit Beginn der Karl-May-Festtage im Jahr 1992 war der Steinbruch "Hoher Stein" im Radebeuler Lößnitzgrund ein fester Hauptveranstaltungsort. Zuerst gewährten Indianistikvereine einen Einblick in das Leben der Indianer Nordamerikas, dann kamen alljährlich Vertreter indigener Völker selbst. Den Anfang machten Nachfolger der Azteken im Jahr 1997. Mit Tänzen und Erzählungen ließen jedes Jahr amerikanische Ureinwohner die Festbesucher an ihren Traditionen und Bräuchen teilhaben. Seit 2004 gestalteten indianische Künstler zudem große Bilder in der Felswand, die weithin sichtbar waren.

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