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Trostgeber in Plüsch

Auch Kinder benötigen in Krisensituationen den Beistand von Notfallseelsorgern. Für ihre Arbeit bekamen sie besondere Helfer.

Übergabe der neuen Rettungsteddys an das Team für Krisenintervention und Notfallseelsorge im Landkreis Meißen. Doreen Bäre (r.) und Ines Frickenhaus vom Sternschnuppen e.V. mit Innocent Töpper und Daniela Jander-Vanselow (im Wagen).
Übergabe der neuen Rettungsteddys an das Team für Krisenintervention und Notfallseelsorge im Landkreis Meißen. Doreen Bäre (r.) und Ines Frickenhaus vom Sternschnuppen e.V. mit Innocent Töpper und Daniela Jander-Vanselow (im Wagen). © Arvid Müller

Radebeul. Die Diakonie Meißen und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) arbeiten im Landkreis Meißen Hand in Hand, wenn es darum geht, in den schwersten Stunden für Mitmenschen da zu sein. Auch Kinder können in Krisensituationen den Beistand der Notfallseelsorger benötigen. Der Sternschnuppe Sachsen e.V. spendet deshalb 70 neue Rettungsteddys für die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

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„Wir freuen uns über die großzügige Spende des Sternschnuppe Sachsen e.V. Durch wissenschaftliche Studien ist belegt, dass bereits das Miterleben, aber auch schon lediglich das Ansehen einer Unfallsituation Kinder extremen psychischen Belastungen aussetzt", sagt Innocent Töpper vom DRK-Kreisverband Dresden-Land in Radebeul. Der Teddy helfe dabei sowohl im Gespräch mit dem Kind, als auch bei der Aufarbeitung des Geschehens.

Daniela Jander-Vanselow, Vertreterin der Diakonie Großenhain, ergänzt: „Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind rund um die Uhr da, wenn Menschen nach schweren Not- oder Unglücksfällen im Landkreis Meißen plötzlich betreut werden müssen. Die Überbringung von Todesnachrichten gemeinsam mit der Polizei gehört ebenso zu unseren Aufgaben, wie die Begleitung von Kindern, die einen schweren Verkehrsunfall miterlebt haben." Hierbei sind die Notfallseelsorger auf Unterstützung angewiesen, um diese herausfordernde Aufgabe kontinuierlich sicherstellen zu können. (SZ)

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