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Radebeul

Vortrag über Zwangsarbeit in Radebeul

Die aktuelle Sonderausstellung im Weinbaumuseum der Hoflößnitz thematisiert ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte.

Französische Zwangsarbeiter werden von deutschen Wehrmachtssoldaten beim Terrassenbau in den Weinbergen bewacht.
Französische Zwangsarbeiter werden von deutschen Wehrmachtssoldaten beim Terrassenbau in den Weinbergen bewacht. © Stadtarchiv Radebeul

Radebeul. Am kommenden Mittwoch, 1. September 2021, um 19 Uhr findet im Winzersaal der Hoflößnitz, Knohllweg 37 in Radebeul, eine Vortragsveranstaltung zur aktuellen Sonderausstellung des Sächsischen Weinbaumuseums statt. Der Radebeuler Historiker Dr. Klaus-Dieter Müller spricht zum Thema Zwangsarbeit im Deutschen Reich und in Sachsen 1939 bis 1945. Museumsleiter Frank Andert geht auf das Thema Zwangsarbeit in Radebeul ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

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Die Ausstellung „Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Deutsches Reich – Sachsen – Radebeul“ im Bergverwalterhaus der Hoflößnitz ist noch bis 5. September jeweils Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, zu besichtigen. In Sachsen belief sich die Gesamtzahl der Zwangsarbeiter während des Zweiten Weltkriegs von 1939 bis 1945 auf etwa 500.000. Ihr Einsatz erfolgte in praktisch allen Bereichen der Wirtschaft. Auch in Radebeul kamen einige Tausend Zwangsarbeiter zum Einsatz, unter anderem in Rüstungsbetrieben, aber auch im Weinbau. (SZ)

www.hofloessnitz.de

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