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Warum Bordsteine hoch und kantig sind

Auf dem sanierten Abschnitt der Mittleren Bergstraße hat die Radebeuler AfD eine Verletzungsgefahr ausgemacht. Doch die Form der Randsteine hat einen Grund.

Die Kanten der Bordsteine seien an der Mittleren Bergstraße zu spitz und scharf, meint ein Radebeuler AfD-Stadtrat.
Die Kanten der Bordsteine seien an der Mittleren Bergstraße zu spitz und scharf, meint ein Radebeuler AfD-Stadtrat. © Norbert Millauer

Radebeul. Sie ist ein beliebter Schleichweg nach Coswig – die Mittlere Bergstraße in Radebeul. Vor allem seit die Meißner Straße seit Anfang Mai dieses Jahres in Höhe Löma-Center wegen Bauarbeiten gesperrt ist, wird diese Route als Umleitung viel benutzt. Bis April dieses Jahres ließ die Lößnitzstadt die Mittlere Bergstraße von der Stadtgrenze bis zur Gerhart-Hauptmann-Straße sowie in diesem Straßenzug hinein bis zu den Gleisen der Straßenbahn sanieren und Gehwege bauen.

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Die AfD-Stadtratsfraktion hat sich nun das fertige Ergebnis angeschaut und eine Unfallgefahr für Radfahrer ausgemacht. Diese könnten sich an den Randsteinen der Bürgersteige verletzen, wenn sie stürzen sollten. „Denn deren Kanten sind sehr scharf und spitz“, stellte AfD-Stadtrat Matthias Hoffmann fest. Diese können auch die Reifen von Autos beschädigen. An einigen Stellen hat der Stadtrat schon Reifenabrieb gesichtet. „Früher waren die Kanten der Randsteine abgerundet“, sagte Hoffmann und regte an, dies auf der Mittleren Bergstraße nachträglich noch vorzunehmen.

Schutz für Fußgänger

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Auf dem Straßenzug ist ein sehr enger Verkehrsraum vorzufinden. „Es war ein Kunststück, die Belange aller Verkehrsteilnehmer überein zu bringen“, so Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Gehwege auf beiden Seiten fehlten vor dem grundhaften Ausbau fast ganz. Die erhöhten Bordsteine mit den Kanten sollen insbesondere Fußgänger schützen. „Sie sind als Hindernis gedacht, damit Kraftfahrer mit ihren Fahrzeugen nicht auf die Gehwege ausweichen“, erklärte das Stadtoberhaupt. Im Straßenverkehr gelten die Grundprinzipien Vorsicht und Rücksichtnahme. „Autofahrer müssen auch einmal bremsen“, sagte der OB, wenn es eng wird und nicht einfach über einen Teil des Fußweges rollen.

Von Oktober 2019 bis April dieses Jahres war der Schleichweg wegen Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt.

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