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Was sich die SPD für Radebeul wünscht

Die Sozialdemokraten der Lößnitzstadt haben Ziele für das Jahr 2021 postuliert.

Auf dem Wasapark-Areal möchte die Radebeuler SPD eine moderne Architektur statt Bürogebäudeklötzer sehen.
Auf dem Wasapark-Areal möchte die Radebeuler SPD eine moderne Architektur statt Bürogebäudeklötzer sehen. © Arvid Müller

Radebeul. Durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie werden die Finanzmittel in Radebeul knapper. „Deshalb wünschen wir uns, die verfügbaren Mittel auf die Beseitigung der schlimmsten Missstände bei unseren Schulhausbauten zu konzentrieren“, teilt der SPD-Ortsverein Radebeul mit. Der Bau des Schulcampus Kötzschenbroda solle nicht weiter verzögert werden.

Trotz knapper werdender Finanzen wollen die Sozialdemokraten an Projekten wie Neubau eines dritten Sportplatzes sowie der Sanierung der Schwimmhalle festhalten. Zudem soll die Lößnitzstadt ihre Aufgabe als Bauherr für sozialen Wohnungsbau stärker wahrnehmen.

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Durch Neubauprojekte soll der Charakter Radebeuls als Gartenstadt nicht weiter gefährdet werden. Bei einer Neubebauung des Areals des Wasaparkes wünscht sich die SPD, dass das Vorhaben hinsichtlich der Bebauungsdichte, der ökologischen Standards und der Architektur modernen Maßstäben gerecht wird und sich möglichst gut in die umgebende Bebauung einfügt.

Radtrassen auch abseits von Straßen

In puncto Radnetz möchte die SPD, dass der Blick nicht nur auf straßenbegleitende Radwege gerichtet wird, sondern auch Fahrradtrassen abseits von Kfz-Straßen angelegt werden. Mit der bisherigen Neugestaltung des Rosa-Luxemburg-Platzes sind die Sozis nicht zufrieden. Daher fordern sie, dass die Grünfläche weiter aufgehübscht wird, unter Mitwirkung der Anwohner.

Und für die Oberbürgermeisterwahl im nächsten Jahr wünscht sich die SPD Kandidaten, „die den öffentlichen Diskussionsprozess fördern, größtmögliche Transparenz bei politischen Entscheidungen gewährleisten und klare, fortschrittliche Positionen vertreten“, teilte der Ortsverein mit. (SZ/sku)

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