merken
PLUS Radebeul

Wer Äpfel auf der Streuobstwiese pflücken darf

Die Wiese am Elberadweg in Altkötzschenbroda ist freizugänglich. Dürfen Passanten daher auch das Obst dort ernten?

Zwischen den Apfelbäumen auf der Streuobstwiese wurden im vorigen Jahr Seile für einen Klettergarten gespannt.
Zwischen den Apfelbäumen auf der Streuobstwiese wurden im vorigen Jahr Seile für einen Klettergarten gespannt. © Norbert Millauer

Radebeul. Es ist Apfelsaison. Auch die Früchte auf der Streuobstwiese am Elberadweg in Altkötzschenbroda locken zum Reinbeißen. Die Radebeuler Stadträtin Ilka Petzold (Freie Wähler) berichtete nun von einer Familie, die auf der Wiese Fallobst aufsammelte und dafür von einem benachbarten Gartenbesitzer angeraunzt wurde. Wie ist die rechtliche Situation? Kann jeder auf der Streuobstwiese Äpfel aufsammeln oder gar von den Bäumen pflücken?, wollte Petzold von der Stadtverwaltung auf der jüngsten Stadtratssitzung am Mittwochabend wissen.

Anzeige
Unser Datenschatz, zukunftssicher gemacht
Unser Datenschatz, zukunftssicher gemacht

Das Verwahren und Transparent machen von Forschungsergebnissen auf nationaler Ebene ist ein Mammutprojekt – bei dem die TU Dresden ganz vorn mit dabei ist.

Die Antwort lautet: Nein! „Wir als Stadt besitzen keine Flächen dort. Das ist alles Privatland“, informierte Ordnungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU). Da ist das Aufsammeln und Ernten von Äpfeln nicht so ohne Weiteres möglich, auch wenn die Streuobstwiese frei zugänglich und nicht umzäunt ist. Nur mit Erlaubnis des Eigentümers können Passanten Äpfel mitnehmen. (SZ/sku)

Mehr zum Thema Radebeul