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Neues Auto für die Tafel

Der Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe richtet in der Coswiger Industriestraße eine neue Basis ein.

Am Mittwoch ist ein Kühlfahrzeug an die Tafel übergeben worden.
Am Mittwoch ist ein Kühlfahrzeug an die Tafel übergeben worden. © Johanniter-Unfall-Hilfe

Coswig. Am 27. Januar will Oberbürgermeister Thomas Schubert (parteilos) die neuen Räume der Tafel Coswig einweihen. Das erklärte Katja Böhme vom Regionalverband Meißen/Mittelsachsen der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. auf SZ-Nachfrage. Derzeit werden die Räume in der Industriestraße 24 bis 26, in der ehemaligen Tapetenfabrik, hergerichtet. Hier entsteht eine feste Ausgabestelle, in der Lebensmittel auch aufbewahrt und aufbereitet werden können. Am neuen Standort sollen moderne Kühlzellen eingebaut werden, damit künftig auch Tiefkühlware wie Pizza verteilt werden kann.

Seit 1998 existiert in Coswig eine Tafel. Sie war bis vergangenes Jahr vom Verein Meißner Kinder- und Familienhilfe und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus Coswig betrieben worden. Der Vorstand des Vereins hatte der Stadt Coswig im August 2020 mitgeteilt, dass die Projektverantwortliche und weitere Mitarbeiterinnen das Tafel-Projekt in Coswig aus Altersgründen nicht weiter betreiben können. „Dem ganzen Team in Meißen und in Coswig gilt für sein langjähriges Engagement unser herzlicher Dank“, schreibt die Stadtverwaltung im aktuellen Coswiger Amtsblatt.

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Die Stadt Coswig hatte nach einem neuen Betreiber gesucht und ihn in der Johanniter-Unfall-Hilfe und zugleich den neuen Standort auf der Industriestraße gefunden. Die Interims-Ausgabestelle auf der Coswiger Hauptstraße ist seit Weihnachten geschlossen. Am Mittwoch ist ein neues, modernes Kühlfahrzeug für die Tafel übergeben worden. Es soll regelmäßig verschiedene Standorte in Coswig und ebenso in Weinböhla und Moritzburg anfahren. Der „Fahrplan“ und Details werden im Coswiger Amtsblatt am 16. Januar veröffentlicht.

„Damit haben die Bürger, die die Unterstützung durch die Coswiger Tafel brauchen, auch künftig eine zuverlässige Anlaufstelle“, heißt es seitens der Stadtverwaltung weiter. Bewährte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer könnten ihre Arbeit gern fortsetzen, natürlich seien auch neue Unterstützer willkommen.

Kontakt über Telefon: 03523 5357700 bzw. E-Mail: [email protected]

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