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Olga Karach: Eine "Terroristin" besuchte Radebeul

Die Menschenrechts-Aktivistin Olga Karach hat vielen Landsleuten geholfen. Nun braucht die Weißrussin selber Hilfe. Im litauischen Exil fühlt sie sich nicht mehr sicher.

Von Andre Schramm
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Olga Karach setzt sich u.a. für Kriegsdienstverweigerer aus Belarus und Russland ein. In ihre Heimat kann sie nicht zurück.
Olga Karach setzt sich u.a. für Kriegsdienstverweigerer aus Belarus und Russland ein. In ihre Heimat kann sie nicht zurück. © Arvid Müller

Radebeul. Im Radebeuler Couragepreis-Verein sorgt man sich um eine gute Freundin. Olga Karach, gebürtige Weißrussin, bekam 2010 den Couragepreis verliehen für ihren unermüdlichen Einsatz für die Bürgerrechte in Belarus. Was man zuletzt von ihr hörte, trieb die Sorgenfalten bei Frank Richter und seinen Mitstreitern auf die Stirn. Man hatte sie nach Radebeul eingeladen, damit sie über ihre Situation berichten kann. Verbunden, so sagte Richter im Vorfeld des kurzfristig anberaumten Treffens, sei die Hoffnung, Frau Karach irgendwie zu helfen. Richter ist nicht nur Vorsitzender des Vereins, sondern auch Landtagsabgeordneter. Der SPD-Mann hat an dem Morgen Plenum, kann nicht dabei sein. Später werden sich die Beiden aber noch sehen.

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