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Radebeul

Per Video durch die Alte Kaiserpost in Kötzschenbroda

In das Gebäude in Radebeul-West soll die Musikschule des Kreises einziehen. In Radebeul musizieren 1.200 Musikschüler.

Die Alte Kaiserpost an der Meißner Straße in West soll die neue Musikschule werden.
Die Alte Kaiserpost an der Meißner Straße in West soll die neue Musikschule werden. © Arvid Müller

Radebeul. Anlässlich des Tages der Städtebauförderung am 8. Mai 2021 lädt die Stadt Radebeul zu einem virtuellen Rundgang durch die Alte Post in Kötzschenbroda ein. Das Gebäude wurde inzwischen vom Landkreis Meißen von einem privaten Besitzer erworben. In die Alte Kaiserpost soll die Musikschule des Landkreises einziehen.

Am 8. Mai 2021 fand bundesweit in vielen Städten und Gemeinden der Tag der Städtebauförderung statt. Pandemiebedingt nicht in gewohnter Form, dafür aber mit vielen digitalen, kreativen Formaten – von virtuellen (Stadt-)Rundgängen über virtuelle Gesprächsrunden bis zu digitalen Stadtrallyes. So auch in Radebeul. Es lohnt ein Blick ins Internet unter www.radebeul.de/staedtebaufoerderung.html. Der Link ist seit 8. Mai 2021 freigeschaltet.

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Die Alte Post in Radebeul-West an der Meißner Straße 285 ist neben dem Bahnhof Kötzschenbroda eines der prägnantesten Gebäude im Stadtquartier. Es wurde in den Jahren 1916/1917 erbaut und als Kaiserliches Postamt in Betrieb genommen.

Im Jahr 2000 wurde das Postamt für den Publikumsverkehr geschlossen, seit 2018 ist es vollständig ohne Nutzung. Nach etwa einem Jahrzehnt der Standortsuche für die Musikschule des Landkreises Meißen wird die Alte Post nun aus ihrem Dornröschenschlaf zu neuem Leben erweckt.

Für die 1.200 musizierenden Kinder aus Radebeul soll damit eine langfristige Verbesserung der Lernbedingungen erreicht werden und auch die Musikschulverwaltung findet hier ein neues, dringend benötigtes Zuhause.

Die Umsetzung der Baumaßnahmen soll voraussichtlich in den Jahren 2023/24 erfolgen, sodass ab dem Spätsommer 2024 die Musikschüler ihr neues Quartier beziehen können. Musikschule und Stadtteilzentrum West werden sich dann – so die Hoffnung – ideal ergänzen und befruchten. Schülerinnen und Schüler profitieren von den großzügigen, modernen Räumlichkeiten und der hervorragenden Verkehrsanbindung, heißt es in der Vorausschau.

Der virtuelle Rundgang nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf einen Streichzug durch die historischen Mauern und zeigt den heutigen Zustand, vom Keller bis zum Boden, und gibt einen kurzen Ausblick auf die künftige Nutzung.

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