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Schmalspurbahn schiebt Pkw über die Gleise

Im Lößnitzgrund zwischen Radebeul und Friedewald kam es kurz nach dem Mittag zu einem Unfall.

Feuerwehrleute aus Reichenberg und Boxdorf haben den beschädigten Pkw von den Gleisen im Lößnitzgrund gezogen.
Feuerwehrleute aus Reichenberg und Boxdorf haben den beschädigten Pkw von den Gleisen im Lößnitzgrund gezogen. © Olaf Kittel

Radebeul/Moritzburg. Es hat ordentlich gekracht. Dann schiebt die Bahn den Pkw Renault vor sich her. Öl läuft aus. "13.30 Uhr wurden wir alarmiert", sagt Torsten Berndt von der Boxdorfer Feuerwehr. Noch vor den Boxdorfern waren die Kameraden aus Reichenberg vor Ort.

Wie es zu dem Zusammenstoß an der Zufahrt Meiereiweg kommen konnte, ist bislang noch unklar. Die Polizei untersucht derzeit den Unfall. Wie die Feuerwehrleute schildern, kam es zum Glück zu keinen verletzten Personen - weder im Auto noch in der Schmalspurbahn.

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Die Straßen vor Ort mussten etwa eine Stunde gesperrt werden. Die Feuerwehrleute haben den Pkw von den Schienen gezogen und das ausgelaufene Öl mit Bindemittel daran gehindert, ins Grundwasser und den Lößnitzbach zu laufen.

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Erst hat die Polizei versucht, das Feuer am Bahnhof Zittau-Süd zu löschen. Dann rückte die Feuerwehr an.

Die Schmalspurbahn, die aus Richtung Radebeul nach Radeburg unterwegs war, konnte aus eigener Kraft wieder zurück auf den Bahnhof nach Radebeul-Ost fahren. Wie Mirko Froß, Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), sagt, wird die Lok in der Werkstatt untersucht und dort dann festgestellt, ob Schäden entstanden sind. Auf den ersten Blick, so Froß, sei nichts Wesentliches passiert. Lediglich ein rot-weißes Andreaskreuz an dem Übergang sei beschädigt.

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