merken
PLUS Radebeul

Gewitter wütet und stürzt Bäume um

Vor allem in Radebeul, Moritzburg und Weinböhla waren die Feuerwehren im Einsatz.

Erst kürzlich hatte es an der Stadtgrenze von Radebeul zu Coswig eine mächtige Linde umgestürzt, die die Kameraden zersägen mussten.
Erst kürzlich hatte es an der Stadtgrenze von Radebeul zu Coswig eine mächtige Linde umgestürzt, die die Kameraden zersägen mussten. © Peter Redlich

Radebeul/Moritzburg/Weinböhla/Coswig/Radeburg. Die durch die Nacht reihenweise zuckenden Blitze haben kurz vor Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch die Feuerwehren alarmiert. Starkregen und Windböen richteten während des fast eine Stunde wütenden Gewitters Schäden an.

Ein gestürzter Baum hat diesen Telefonmast in Radebeul-Lindenau im Gewitter umgerissen. Die Kameraden der Wehr haben aufgeräumt.
Ein gestürzter Baum hat diesen Telefonmast in Radebeul-Lindenau im Gewitter umgerissen. Die Kameraden der Wehr haben aufgeräumt. © Dirk Arps

Roland Fährmann, Stadtwehrleiter von Radebeul, berichtet von insgesamt sieben Einsätzen, über die gesamte Stadt verteilt. Fast überall waren Bäumen umgeknickt oder entwurzelt worden. Den schwersten Einsatz gab es in Lindenau. Dirk Arps, Wehrleiter der dortigen Feuerwehr: "Am Sportplatz ist ein Baum auf eine Telefonleitung gestürzt und hat den Telefonmast mit umgerissen." Der Baum wurde zersägt und weggeräumt, die Telekom verständigt.

Gesundheit und Wellness
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de
Gesundheit und Wellness auf sächsische.de

Immer gerne informiert? Nützliche Informationen und Wissenswertes rund um das Thema Gesundheit und Wellness haben wir in unserer Themenwelt zusammengefasst.

Auch an weiteren Straßen mussten die Radebeuler Kameraden Bäume zerlegen und von den Straßen räumen. Im Einsatz waren die Wehren nach der Alarmierung ab 22.19 Uhr auf der Rosenstraße - eine Birke lag hier quer -, auf der Eduard-Bilz-Straße und am Gradsteg. Roland Fährmann: Bis gegen 2 Uhr waren alle Wehren der Stadt im Einsatz.

In Moritzburg hatte es ebenfalls einen Baum auf die Straße geworfen, sagt Thomas Hoppe von der dortigen Wehr. Der Baum lag auf der verlängerten Schlossallee Richtung Dresden.

Coswig sei weitestgehend verschont geblieben, sagt Ordnungsamtsleiter Olaf Lier. Am Spitzgrundteich, am Wehr, sei Schwemmholz angespült worden. Mitarbeiter der Stadt haben das am Vormittag beräumt. Einige Straßen seien mit Sand und Erde verdreckt. Das werde gereinigt. Olaf Lier: "Allerdings muss es die andere Elbseite stärker erwischt haben. Ich habe beobachtet, dass in Scharfenberg der Strom ausgefallen ist und es offenbar Ausspülungen an Straßen gibt."

Weiterführende Artikel

Unwetter lässt große Äste abbrechen

Unwetter lässt große Äste abbrechen

Im Großenhainer Stadtpark sorgte der Starkregen am Dienstagabend für Windbruch. Auch im Raum Thiendorf stürzten Bäume um.

Feuerwehr Radebeul rettet Pony aus Grube

Feuerwehr Radebeul rettet Pony aus Grube

Einsatz am Samstagnachmittag am Elbufer in Kötzschenbroda. Hengst Finito war ausgebüchst und abgestürzt.

In Weinböhla sind die Kameraden zur neuen Bahnunterführung an der Berliner Eisenbahnstrecke gerufen worden. Das dort installierte Pumpwerk habe die Regenmenge kurzzeitig nicht wegpumpen können, sagt Wehrleiter Eckehard Häßler. "Allerdings mussten wir nur kontrollieren. Es hat dann wieder alles funktioniert", so Häßler.

Keinerlei Probleme, außer viel Regen, habe es im Radeburger Bereich gegeben, sagt der dortige Wehrleiter Marcus Mambk.

Mehr zum Thema Radebeul