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Die Zukunft Weinböhlas: "Meckern bringt uns nicht weiter"

Die Gemeinde möchte lebenswerter für die Menschen werden, damit noch mehr zuziehen. Dafür gab es eine Bürgerumfrage, was in Weinböhla fehlt.

Von Martin Skurt
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Am Thomas-Müntzer-Weg darf mittlerweile gebaut werden. Allerdings stießen die Baupläne auf der grünen Fläche auf Widerstand im Gemeinderat. Trotzdem: Die Gemeinde braucht solche Flächen wegen des Zuzugs. Ohne schrumpft der Ort.
Am Thomas-Müntzer-Weg darf mittlerweile gebaut werden. Allerdings stießen die Baupläne auf der grünen Fläche auf Widerstand im Gemeinderat. Trotzdem: Die Gemeinde braucht solche Flächen wegen des Zuzugs. Ohne schrumpft der Ort. © Matthias Schumann

Weinböhla. Wie viele Bauflächen in Weinböhla hat auch die am Thomas-Müntzer-Weg ein Problem: Einige Menschen wehren sich gegen die Bebauung, da ein Mehr an versiegelter Fläche den idyllischen und grünen Dorfcharakter zerstört, so die Argumentation. Allerdings braucht die Gemeinde diese Flächen, um den Zuzug von Menschen zu gewährleisten. Ohne diesen, würde das Leben im Ort über kurz oder lang zusammenbrechen.

Denn die Menschen werden immer älter und sterben häufiger, als dass Kinder geboren werden. Das Problem ist nicht neu und gilt sachsenweit, doch in den nächsten Jahren wird es sich verschärfen. Um die Kommune noch attraktiver zu gestalten, hat die Gemeindeverwaltung die Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, ihre Sorgen, Wünsche und Vorstellungen zu nennen. Daraus soll schließlich ein Ortsentwicklungskonzept entstehen.

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