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Radebeuler Asylheim hat jetzt ein Drehkreuz

Die Stadt veröffentlicht die neuesten Zahlen. Etwa ein Viertel der Asylbewerber ist in Wohnungen untergebracht.

© dpa

Von Peter Redlich

Radebeul. Die Kontrollmöglichkeiten, wer im Radebeuler Asylbewerberheim ein- und ausgeht, sind jetzt vollständig. Betreiber Wilfried Pohl sagte auf Nachfrage der SZ, dass jetzt auch das Drehkreuz am Grundstückseingang zum Heim montiert ist.

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Dieses Kreuz neben den Zäunen öffnet sich nur, wenn ein sogenannter Transponder angehalten wird. Mittels dieses elektronischen Chips haben die Bewohner auch Zugang zu ihren Zimmern im Haus.

Pohl: „Wer nicht Bewohner des Heimes ist, muss sich bei der Wache melden und ausweisen. Damit haben wir die Übersicht, wer sich im Gebäude aufhält.“

Das neue Drehkreuz ist Teil des Sicherheitskonzeptes, welches, neben Videoüberwachung in den Fluren, beim Neuaufbau der Anlage mit der Polizei und dem Landratsamt besprochen worden ist. Bestellt war der Sicherheitszugang bereits im August vorigen Jahres. Es gab Lieferengpässe, so Pohl. Deshalb konnte das Drehkreuz erst in den letzten Wochen montiert werden.

Im Radebeuler Asylbewerberheim leben derzeit 108 Personen. 28 weitere Flüchtlinge sind in Wohnungen untergebracht. Außerdem, so die Stadt, gibt es weiteren Bedarf an Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge.

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