merken

Radebeuler Stadtverwaltung zeigt Flagge

Die Rathausmitarbeiter setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und laden zum Gespräch ein.

Radebeul. Radebeul beteiligt sich auch 2018 an der Fahnenaktion anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November. Vom 19. bis 30. November setzen die Mitarbeiter der Stadt und Terre des Femmes mit der Fahne „frei leben – ohne Gewalt“ am Rathaus ein weithin sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Mädchen und Frauen. Der von der Uno seit 1990 offiziell anerkannte Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden.

Am 19. November ab 14.30 Uhr können sich Interessierte an dem städtischen Stand am Kultur-Bahnhof informieren und mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen. Was können Personen tun, die von Gewalt in der Nachbarschaft, im Freundeskreis oder der Verwandtschaft erfahren? Wohin können sich Betroffene wenden, wie kann derjenige der Gewalt entkommen? Wer hilft den Tätern?

Wie geht's Brüder

Eine Reportagereise durch Osteuropa 30 Jahre nach dem Umbruch auf Sächsische.de

Um 16 Uhr werden aufsteigende gelbe Luftballons den Willen der Rathausmitarbeiter zum gewaltfreien Leben Ausdruck verleihen. Ab 17 Uhr wird zur Lesung aus dem Buch „Die Zeit der Schmetterlinge“ eingeladen. Julia Alvarez erzählt darin die Geschichte der Schwestern Mirabal. Der Mut der Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. (SZ)

Eintritt frei zu der Veranstaltung – eine Gemeinschaftsaktion des Frauenschutzhauses/Interventionsstelle des Sozialdiensts katholischer Frauen und der Gleichstellungsbeauftragten von Radebeul und Coswig, Angelika Gerhardt

Anmeldung: Gleichstellungsbeauftragte,  0351 8311807 (Mo./Di.),  03523 66711 (Mi.-Fr.) oder E-Mail: [email protected] (Teilnehmerzahl begrenzt)