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Wo Radibor investiert

Fast 453 000 Euro stehen 2018 für Instandhaltung, Erneuerung und Anschaffungen zur Verfügung. Doch es gibt noch viele Wünsche.

© dpa

Radibor. Wenn der Radiborer Bürgermeister Vinzenz Baberschke (CDU) könnte, wie er wollte, dann würden alle kleinen Wünsche erfüllt. Da sich aber die Gemeinde in der Haushaltsicherung befindet, werden viele Vorhaben nur angefasst, wenn es auch die Fördermittelzusage dafür gibt. Einige der Mittel konnten aus dem vergangenen Jahr übernommen werden. Und so soll durch das Förderprogramm Brücken in die Zukunft endlich das desolate Bauhofgebäude in Angriff genommen werden. Die Feuerwehr Luppa soll vernünftige Toiletten bekommen. „Das Wasser liegt jetzt an“, gab es dazu im Gemeinderat die Information.

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Einen Großteil des Geldes binden Straßenbaumaßnahmen, für die die Gemeinde zwar nicht direkt verantwortlich ist, aber sich daran unter anderem mit Gehweg und Beleuchtung beteiligt. So will das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) die Ortsdurchfahrt Merka bauen. Der Abwasserzweckverband beteiligt sich mit den Querungen der Leitungen in den Kanal und den Schachtabdeckungen. Die Gemeinde will dann den Gehweg bauen. Eine größere Maßnahme ist jedoch der Ausbau des Knotenpunkts in Radibor, an der fünf Straßen einmünden. Hier sagte Baberschke eindeutig, „wenn nicht die 90-prozentige Förderung kommt, können wir nicht mitbauen“. Welche Folgen das dann für dieses Vorhaben hat, ist noch nicht abzusehen.

Zumindest stehen für den Plan 2018 auch zwei Buswartehäuschen auf der Liste. So sollen in Cölln und Neu-Bornitz die alten Häuschen abgerissen und neue gebaut werden. – Auch in Milkel wird etwas passieren. Die Sporthalle steht mit Parkett und Dach im Haushalt. Hier beteiligt sich auch der SV Milkel mit einem Eigenanteil. Am Geschäftsgebäude an der Klixer Straße, in dem sich zum Beispiel der Friseur befindet, sollen Außenfassade, Fallrohre und Dachrinnen erneuert werden.

Nicht zuletzt sollen an der Grundschule Instandsetzungsarbeiten erfolge und neue Spinde gekauft werden. Den Wunsch, auch endlich die Außenanlagen zu verbessern, wird wohl noch warten müssen. „Wir wissen, dass dies ein unbefriedigender Zustand ist“, sagt Baberschke. (SZ/kf)