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Radlern geht’s nach Sturz besser

Die Unfallfahrer des Radfahrtags in Kurort Hartha erholen sich. Abgesehen davon gibt es einen Teilnehmer-Rekord.

© Symbolfoto: SZ

Von Verena Schulenburg

Tharandt. Den beiden Radfahrern, die vorigen Sonnabend beim Radfahrtag des Radteams Tharandter Wald gestürzt sind, gehe es den Umständen entsprechend gut. „Wir sind in Kontakt mit den beiden Männern“, sagt Florian Schaefer vom Verein. Für den Radmarathon 2019 wolle man den beiden Rennradlern, die schon mehrfach beim Radfahrtag mitgefahren sind, zwei Frei-Tickets schenken. Die beiden 60- und 70-Jährigen waren vorigen Sonnabend auf der Staatsstraße S 190 von Luchau in Richtung Glashütte in einer Gruppe unterwegs. Als einer der beiden in einer Kurve bremste, rutschte er weg und stürzte. Ein Nachfolgender stürzte ebenfalls. Es sei der bisher schwerste Unfall gewesen, den es in der Geschichte der Veranstaltung gab. Solche Unfälle seien bitter, könnten aber nie gänzlich ausgeschlossen werden, sagt Schaefer. Generell werde seitens der Veranstalter alles für die Sicherheit der Teilnehmer getan. „Helmpflicht ist ein Muss“, sagt er. Gefährliche Stellen, Schlaglöcher oder Kurven werden markiert und die Radfahrer vorm Start eingewiesen.

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Abgesehen von dem Zwischenfall, können die Veranstalter aber auf einen gelungenen Radfahrtag zurückblicken. Auf den RTF-Strecken und den Marathon-Strecken gebe es einen Teilnehmer-Rekord von 632 Radfahrern. Das seien über hundert Teilnehmer mehr als 2017. Auch die Kleine Friedensfahrt, bei der die Jüngsten mit Laufrad oder Fahrrad anrollen, sei mit mehr als 120 Kindern und Jugendlichen erfolgreich gewesen.