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Radebeul

Radweg an der Kötzschenbrodaer Straße?

Zwischen Panzerstraße und Friedhof gibt es keinen Radstreifen. Das muss sich ändern, fordert ein Stadtrat.

©  dpa / Symbolbild

Radebeul. Trampelpfade entstehen dort, wo vorgegebene Routen entweder einen Umweg bedeuten oder nicht ausreichend vorhanden sind. Letzteres trifft offensichtlich an der Kötzschenbrodaer Straße zu. 

Auf dem Abschnitt zwischen der Panzerstraße und dem Friedhof Radebeul-West führt ein Fußweg nur an der Häuserseite entlang, auf der Feldseite gibt es keinen Bürgersteig. Ein Radweg ist gar nicht vorhanden. Radler, denen das Fahren auf der Straße zu gefährlich ist, nutzen den Trampelpfad am Feld, auch Fußgänger sind dort unterwegs.

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Für Stadtrat Wolfgang Jacobi (CDU) ein klares Zeichen: Hier wird ein Fuß- und Radweg benötigt. Einen Antrag dafür hat der Stadtrat bereits eingereicht. Das stark und kontinuierlich genutzte Bankett oberhalb des Bordes bestätige die Notwendigkeit eines Weges, schreibt er. 

Außerdem fordert Jacobi, dass das Parken auf dem Streifen sofort verboten wird. Denn durch die dort abgestellten Autos müssten Radfahrer und Fußgänger regelmäßig vom Trampelpfad auf die Straße ausweichen und dabei komme es zu gefährlichen Situationen.

2016 wurde die Kötzschenbrodaer Straße ausgebaut, im besagten Abschnitt allerdings ohne Radweg. Ob sich daran etwas ändert, hängt jetzt davon ab, ob eine Mehrzahl der Stadträte wie Wolfgang Jacobi einen nachträglichen Fuß- und Radwegbau für sinnvoll erachtet. Es gibt auch Stimmen, die den Elberadweg und die neu ausgebaute Strecke am Gottesacker für ausreichend halten.

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