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Radweg nach Löbau ist endlich komplett

Auf der ehemaligen Bahntrasse von Halbendorf gibt es seit Montag freie Fahrt. 3,6 Kilometer fehlten bisher.

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© Rafael Sampedro

Der letzte Bauabschnitt des Radweges Halbendorf – Löbau wurde am Montagvormittag freigegeben. Das fehlende, 3,6 Kilometer lange Teilstück von Kleindehsa nach Löbau kostete rund 1,3 Millionen Euro. Damit hat der Radweg eine Länge von 15 Kilometern erreicht und in vier Jahren Bauzeit insgesamt etwa 3,7 Millionen Euro gekostet. Ein guter Teil des Geldes stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). „Ich freue mich, dass wir heute die ehemalige Bahntrasse für den Radverkehr freigeben können. Es ist ein hochwertiger Radweg entstanden, der auf den bereits fertigen Abschnitten auch schon sehr gut genutzt wird“, erklärte Staatssekretär Stefan Brangs bei der Freigabe.

Neben dem Umbau des Bahndamms und der Errichtung des neuen Radweges sind insgesamt sieben Brücken neu gestaltet und vier ehemalige Bahn-Haltepunkte durch Erhaltungsmaßnahmen instand gesetzt worden. Radtouristen, die längere Touren planen, können weiter nach Löbau und Bautzen radeln. Zurück geht es dann über den Spreeradweg zum Cunewalder Tal. Die gesamte Runde ist rund 55 Kilometer lang. Bahntrassenradeln kommt zunehmend in Mode. Es strengt vergleichsweise wenig ab, ist äußerst sicher und in der Regel landschaftlich besonders reizvoll.

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