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Radwegekonzept auf der Zielgeraden

Der Kreis fasst drei Pläne zu einem zusammen. Außer auf Schülern liegt das Augenmerk dabei auf Touristen.

© Symbolfoto: dpa

Döbeln. Eigentlich sollte das einheitliche touristische Radwegekonzept für den gesamten Landkreis bis Ende des vergangenen Jahres fertig sein. Doch es liegt noch nicht vor. „Das Büro Uhlig & Wehling erarbeitet die Konzeption. Es erfolgten und erfolgen Abstimmungen mit den Kommunen, Tourismusverbänden und weiteren Akteuren“, erklärte Kreissprecher André Kaiser auf DA-Nachfrage. Es würden derzeit noch Entwürfe diskutiert, wie das Radwegenetz sinnvoll ergänzt werden kann.

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Das Konzept hat weitere Ziele: Zum einen, die drei Radwegekonzepte der Altkreise Döbeln, Freiberg und Mittweida auf einen Nenner bringen. Und zum anderen sollen sowohl der Alltags- als auch der Schüler- und der touristische Radverkehr berücksichtigt werden. Wichtig sei dabei eine sinnvolle Anbindung an das sogenannte „SachsenNetz Rad“. Dabei handelt es sich um das touristische Hauptnetz der Radwege in Sachsen. Es umfasst zehn Radfernwege, mehr als 60 regionale Hauptrouten sowie weitere Strecken, „die die schönsten Ziele im Freistaat verbinden“, heißt es auf der Internetseite des sächsischen Verkehrsministeriums. Zu den regionalen Hauptrouten zählen beispielsweise der 30 Kilometer lange Elbe-Mulde-Weg von Döbeln nach Zehren bei Meißen sowie die Jahnatal-Radroute.

Das einheitliche Radwegekonzept solle zeitnah fertiggestellt werden. „Der Bewilligungszeitraum für das Fördergeld läuft bis Dezember 2018“, so Kreissprecher Kaiser. Dies komme vom Innenministerium über die Förderrichtlinie Regionalentwicklung. Bei der Vorstellung des Projektes Ende 2016 ging Vize-Landrat Lothar Beier von Gesamtkosten in Höhe von rund 80 000 Euro aus. (DA/sol)