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Rammenau plant Premium-Wanderweg

Zwischen zwei Teichen soll es ab 2019 mehrere Stationen geben. Sie kombinieren Angebote für Körper, Seele und Geist.

© Steffen Unger

Von Ingolf Reinsch

Rammenau. Rammenau ist schon jetzt eine der touristischen Perlen der Lausitz. Die Gemeinde plant, den Tourismus als Wirtschaftsfaktor weiter auszubauen und dafür in die Infrastruktur zu investierten. So möchte sie einen hochwertigen Wanderweg quer durch den Ort schaffen. Dabei geht es nicht nur darum, einen Weg auszuschildern, sondern den Ort an zahlreichen Punkten für Besucher, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, erlebbar zu machen. „Wir planen einen Weg, der Angebote für Körper, Seele und Geist miteinander verbindet“, sagt Bürgermeister Andreas Langhammer (Initiative für Rammenau).

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Der Weg soll vom Niederteich im Süden Rammenaus bis zum Waldscheibenteich, der sich etwa einen Kilometer nördlich des Barockschlosses befindet, angelegt werden. Am Niederteich sind zum Beispiel mehrere Stationen eines Trimm-dich-Pfades geplant. An der Alten Schmiede am Dorfplatz soll eine Ladestation für E-Bikes entstehen. Während der Akku des Fahrrades aufgeladen wird, können Radwanderer in einer der nahe gelegenen Gaststätten rasten. Für den Bürgermeister ein Beispiel, wie der Tourismus nachhaltig und wirtschaftsfördernd wirken kann. Besonderen Raum für den geplanten Premium-Weg werden Infotafeln über den bekanntesten Rammenauer, den 1762 im Ort geborenen Philosophen Johann Gottlieb Fichte, einnehmen. Unter anderem der Kinderspielplatz und die Gondel-Anlegestelle liegen bereits am Weg. Am Waldscheibenteich gibt es dann Anschluss an bestehende Wander- und Radwanderwege, zum Beispiel zur Luchsenburg und auf den Hochstein. Auch eine App zum Wanderweg soll es geben. An den Stationen wird man einen QR-Code und Informationen in Blindenschrift finden. Unterwegs können die Besucher Aufgaben lösen. Im Schloss oder der Touristeninformation der Gemeinde winken dafür kleine Preise.

Die Gemeinde Rammenau rechnet mit Kosten von 140 000 Euro, und sie hofft auf eine 80-prozentige Förderung durch die Leader-Region Westlausitz. In vier Wochen entscheidet der Koordinierungskreis über dieses und weitere Projekte. Rammenau hofft, dann dabei zu sein. „Wenn alles nach Plan läuft, werden wir den Wanderweg bis zum Jahr 2019 realisieren“, sagt Andreas Langhammer.

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