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Feuilleton

Campino kuschelt mit Rammstein

Die Toten Hosen covern jetzt als Vorboten ihres Akustik-Albums einen Song der Berliner Krachrocker.

Campino beim Konzert in Dresden, fürs neue Album sang er eine Rammstein-Nummer.
Campino beim Konzert in Dresden, fürs neue Album sang er eine Rammstein-Nummer. ©  Ronald Bonss

Es ist noch nicht lange her, dass die Düsseldorfer Punkrocker Die Toten Hosen gerüchteweise wenig Gutes an Rammstein fanden. Jetzt hingegen demonstrieren Sänger Campino und seine Mannen überraschend großen Respekt für die Krachrock-Combo aus der Hauptstadt: Für das am 25. Oktober erscheinende Akustik-Album „Alles ohne Strom“ nahmen die Toten Hosen im vergangenen Sommer in der Düsseldorfer Tonhalle auch den Song „Ohne Dich“ vom 2004 veröffentlichten Rammstein-Album „Reise, Reise“ auf. Mithilfe von Streichern, Klavier und Klarinetten-Solo wird hier die ohnehin kuschelige Nummer noch etwas kuscheliger. Zu sehen ist das Ganze via Youtube sowie als Single käuflich zu erwerben.

Campino dazu: „,Ohne Dich‘ war für uns immer eines der besten Rammstein-Lieder. Da lag es nahe, sich an einer eigenen Interpretation zu versuchen.“ Für das kommende Album nahmen er und seine Band insgesamt 21 eigene sowie fremde Songs auf. „Alles ohne Strom“ erscheint als CD-Album, als auf 10 000 Stück limitiertes Doppelvinyl-Album, als Download und auf allen Streamingplattformen. Am 22. November wird das Ganze zudem unter gleichem Titel als DVD mit 31 Liedern und 141 Minuten Spielzeit veröffentlicht. Zeitgleich erscheint ein limitiertes Earbook mit 152 Seiten voller Fotos, das neben der CD auch die DVD enthält.

Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!

Den gleichen Tag wählte wiederum Rammstein-Sänger Till Lindemann für die Veröffentlichung des zweiten Albums seines Nebenprojektes Lindemann. „F & M“ ist im Gegensatz zum Vorgänger „Skills in Pills“ komplett auf Deutsch betextet. Das Video zur ersten Single „Steh auf“ sorgt im Netz bereits für Furore. (SZ/ada)