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Randale nach Küchenschluss

Drei junge Männer wollen nicht einsehen, dass sie in einem Dresdner Restaurant nichts mehr zu essen bekommen. Dann wird es turbulent.

Von Mirko Jakubowsky
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Mitarbeiter des „Asiagourmet“ im Dresdner Hauptbahnhof werden den vergangenen Samstag wohl noch einige Zeit im Gedächtnis behalten: Etwa 21:30 Uhr betraten drei junge Männer (20, 21 und 24) aus Afghanistan das Lokal, setzten sich an einen Tisch und wurden von einem der vietnamesischen Restaurantmitarbeiter darauf hingewiesen, dass bereits Küchenschluss sei und das Restaurant nun geschlossen werde.

Wie die Bundespolizei am Montag mitteilt, reagierten die drei Besucher zunächst mit „verbalen Beleidigungen“, bevor sie Stühle und Tische umwarfen und sich auch körperlich mit drei Restaurantmitarbeitern anlegten. Ein 39-jähriger Deutscher geriet bei seinem Schlichtungsversuch zwischen die Fronten und wurde durch einen der rabiaten Gäste ebenfalls attackiert.

Erst der im Hauptbahnhof zuständigen Bundespolizei gelang es, die Situation zu beruhigen. Die Beamten nahmen Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch auf. Bei dem 24-jährigen Afghanen stellten die Polizisten knapp 2,5 Promille Atemalkohol fest – und ordneten eine Blutentnahme an. Nach jeder Menge Schreibarbeit für die Beamten wurde das Trio schließlich aus dem Gewahrsam entlassen. (mja)